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Darum geht’s: die Flächen im Umfeld des Eissportzentrums in Garmisch-Partenkirchen (im Hintergrund), die für das Olympische Dorf benötigt werden.

Olympia 2018: Grundbesitzer geben Minister einen Korb

Garmisch-Partenkirchen - Der Vermittlungsversuch ist gescheitert. Landwirtschaftsminister Brunner wird am Freitag nicht mit Grundbesitzern in Garmisch-Partenkirchen über die Spiele 2018 sprechen.

Helmut Brunner (CSU) wollte als Vermittler in das Werdenfelser Land fahren, um mit den Eigentümern von Flächen über die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 zu sprechen. Von beinahe 80 Grundbesitzern werden Wiesen für die Sportstätten, das Olympische Dorf und die Unterkünfte für Medienvertreter benötigt; bisher liegen im Rathaus aber erst zwei unterzeichnete Verträge vor.

Nachdem sie die Einladung aus der Staatskanzlei bekommen hatten, gaben die Garmisch-Partenkirchner dem Minister wohl das Signal, dass dieses Treffen derzeit keinen Sinn mache.

Der Minister bedaure es sehr, dass kein Bedarf an einem Gespräch bestehe, erklärte Pressesprecher Hubertus Wörmann gegenüber dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt. Er halte sein Angebot jedoch aufrecht. "Ihm ist ein Anliegen, dass die Bewerbung ein Erfolg wird."

Derzeit aber, so sagen viele Leute im Ort, könne kommen, wer wolle: An der Ablehnung der Grundstücksbesitzer in Garmisch-Partenkirchen ändere niemand etwas. (matt)

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