Die Golfanlage in Schwaigwang – der ideale Standort für das kleine olympische Dorf, meint die Interessensgemeinschaft, völlig ungeeignet, sagt der Golf-Club. Foto: Google Earth

Olympia 2018: Gemeinderat muss über Standorte entscheiden

Garmisch-Partenkirchen - Der Gemeinderat Garmisch-Partenkirchen muss am Mittwoch einen wichtigen Beschluss fassen: Wo sollen für die Winterspiele 2018 das olympische Dorf und das Mediendorf errichtet werden?

Die Zeit drängt. Bis 11. Januar 2011 muss die Stadt München das viele hundert Seiten dicke Bewerbungsbuch (Bid Book) dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorlegen. Es ist die Grundlage für die Entscheidung, wer den Zuschlag für die Winterspiele 2018 erhält. Und es muss fertige Pläne und Verträge zum Snow Village für die etwa 2500 Athleten und Betreuer sowie zum Mediendorf für die rund 3700 Journalisten enthalten. Bisher sehen die Pläne das Snow Village am Eissportzentrum vor; das Mediendorf sollte zeitlich begrenzt auf Wiesen an der St.-Martin-Straße entstehen.

Doch eine Interessensgemeinschaft von neun Vereinen und Verbänden aus dem Markt stellt sich gegen diese Standorte und hat Alternativen erarbeitet.

Die endgültigen Standorte muss der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 10. Februar, um 18 Uhr festlegen: Soll das Snow Village weiter in der touristischen Sonderzone oder an einem anderen Ort geplant werden? Und soll das Mediendorf zentral auf den Wiesen an der St.-Martin-Straße oder dezentral geplant werden?

Die Bewerbungsgesellschaft lässt die Vorschläge seit einem Gespräch ihrer beiden Geschäftsführer Willy Bogner und Bernhard Schwank mit der Interessensgemeinschaft prüfen. Die Ergebnisse will sie in der Sitzung vorstellen.

(matt)

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