Gemeinsam für Olympia 2018: (v. l.) Garmisch-Partenkirchens Bürgermeister Thomas Bürgermeister, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Thomas Bach, die Kuratoriumsvorsitzende Katarina Witt, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon. Foto: Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH

Olympia 2018: Jubel über Umfrage-Ergebnis

Garmisch-Partenkirchen - 80,5 Prozent der Deutschen wollen, dass sich München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee um die Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 bewerben.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der Sport-Informations-Dienst (sid) veröffentlicht hat. Dagegen erklärten 16,6 Prozent der 1191 vom Marktforschungsinstitut "promit" Befragten, dass sie diese Bewerbung nicht unterstützen.

„Das ist doch super“, jubelt der Garmisch-Partenkirchner Bürgermeister Thomas Schmid (CSB). „Das ist eine grandiose Zahl.“ Von Anfang an sei die Begeisterung bei der bayerischen Bevölkerung groß gewesen, meint Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. „Aber dass die Unterstützung bereits jetzt – offensichtlich ohne jedwede regionale Vorbehalte – im gesamten Bundesgebiet derart hoch ist, freut uns ganz besonders und gibt der Bewerbung kräftig Rückenwind“, versichert Ude.

Wichtiger als die Zustimmung der Bevölkerung aber wird der Zuschlag durch das Internationale Olympische Komitee (IOC): Im Juni 2010 fällt die Entscheidung, ob München von der Kandidaten- zur Bewerberstadt wird. Gut ein Jahr später, am 6. Juli 2011, gibt das IOC bekannt, wer den Zuschlag erhält. wö/matt

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