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Olympia 2018: Land- und Golfclub droht offen mit Bürgerbegehren

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Grüne Oase: Die Golfspieler fürchten nicht nur den Verlust ihres Platzes, sondern auch der wertvollen Natur. Foto: Fellner
Grüne Oase: Die Golfspieler fürchten nicht nur den Verlust ihres Platzes, sondern auch der wertvollen Natur. Foto: Fellner

Garmisch-Partenkirchen - Der Land- und Golfclub (LGC) Werdenfels wehrt sich. Er will mit allen Mitteln verhindern, dass die Anlage in Schwaigwang als Standort für das „Snow Village“ verplant wird.

Wer es gut meint mit der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018, kann von einem Ringen um die beste Lösung sprechen. Eher wirkt es so, als würden die Anlagen in Garmisch-Partenkirchen immer wieder verschoben. Zum Beispiel das kleine Olympische Dorf „Snow Village“.

Das war von Anfang an im Umfeld des Olympia-Eissportzentrums vorgesehen. Doch eine Interessengemeinschaft aus neun Verbänden und Vereinen brachte erstmals im Dezember und nun im Juli erneut die Anlage des LGC bei Burgrain als Alternative ins Spiel: „Es ist leichter, zwei Jahre einen Golfplatz nicht zu nutzen als landwirtschaftliche Flächen mit deren Wirtschaftsgebäuden und den zu weidenden und versorgenden Tieren.“

Damals wie heute protestiert der LGC vehement.

In einem Brief, unter anderem an Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) sowie die beiden Bürgermeister von München und Garmisch-Partenkirchen, legt Vize-Präsident Peter die Gründe für die Ablehnung erneut dar.

Am Ende droht der gemeinnützige Verein mit einem Bürgerbegehren und Demonstrationen. Und die Mitglieder, ihre Familien und alle ortsansässigen Golfer würden sich fortan gegen die Olympia-Bewerbung aussprechen, sollte das "Snow Village" auf der Golfanlage geplant werden. (matt)

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