Preis-Regen für die "Alpenwelt Karwendel"

Oberes Isartal/Stuttgart - Der Isartaler Tourismus-Verbund "Alpenwelt Karwendel" ist in der Branche deutschlandweit in aller Munde. Nun regnete es in Stuttgart erneut prestigträchtige Auszeichnungen.

Die Region zwischen Walchensee und Porta Claudia, zwischen Karwendel und Wetterstein zählt deutschlandweit zu den Top-Tourismus-Destinationen. Und es dürfen sich nicht nur die Luxustempel Elmau und Kranzbach über lukrative Preise freuen. Auf der Stuttgarter "CMT" ­- eine der größten nationalen Urlaubs-Messen mit über 1000 Ausstellern ­- heimsten nun die "Alpenwelt Karwendel" und der Alpen-Caravanpark Tennsee wertvolle Trophäen ein.

So wurde das Obere Isartal zu Deutschlands "Wanderregion des Jahres" gekürt. Für die investitionsfreudige Krüner Camping-Familie Zick wiederum gab's den Innovationspreis des ADAC. "Das hat uns natürlich narrisch gefreut", meint ein strahlender Seniorchef Armin Zick, dem bei einer Gala ADAC-Vizechef Max Stich und Stefan Thurn, Chefredakteur des ADAC-Campingführers, den "ADAC-Camping-Caravaning-Award 2008" überreichten. Der, so Zick, sei Gold wert. "Denn jetzt ist die gesamte Fachpresse auf unser Projekt aufmerksam geworden, und jeder schreibt darüber."

Zig Millionen Euro butterten die Zicks in den Ausbau und die Qualitätsverbesserung des Alpen-Caravanparks, einem laut ADAC "schönsten Campingplätze Europas", hinein. Weitere zehn Millionen fließen nun in die Realisierung des 37 Parzellen umfassenden Reisemobilhafens. Hier hätten die Zicks "Beispielhaftes" geleistet, betonte Laudatorin Vanessa Banaschewski.

Freudige Gesichter gibt's nach Erhalt der "Wanderkrone" auch bei den Tourismus-Verantwortlichen in Mittenwald, Krün und Wallgau ­ nicht zuletzt wegen der schmeichelnden Worte von Martin Bremer, dem Gründer der "Wahl der Wanderziele". "Mit viel Geschick verhindern es die Verantwortlichen der Alpenwelt", so Bremer, "in die alpine Schublade gesteckt zu werden". Derlei Lob spornt die Tourismus-Experten noch mehr an. "Nun heißt es, die Auszeichnung richtig zu nutzen", verdeutlicht Mittenwalds Fremdenverkehrschef Klaus Ronge.

Qualität und Investitionsbereitschaft zeitigten auch im Krüner "Alpenhof" Erfolg. Nun darf sich der Familienbetrieb von Christine und Georg Schober offiziell "Viersterne-Hotel" nennen. Vor vier Jahren erst steckten die beiden viel Geld in den Ausbau ihres Hauses, das sie seit 1994 gemeinsam führen. "Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass diese Entscheidung richtig war", betont Georg Schober. Der Stern gibt ihm recht.

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