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Daumen drücken für den Abschluss

Real- und Mittelschule: Die Prüfungsphase beginnt

Landkreis - Jetzt geht's los: Rund 660 Jugendliche nehmen in den nächsten zwei Wochen an Klausuren der Real- und Mittelschulen im Landkreis teil. 

In den nächsten zwei Wochen werden die Weichen für die Zukunft von rund 660 Jugendlichen im Landkreis gestellt. Die Zehnt- und Neuntklässler der Real- und Mittelschulen müssen in diesem Zeitraum ihre schriftlichen Abschlussprüfungen bestehen. 113 zukünftige Absolventen der Garmisch-Partenkirchner Zugspitz-Realschule, 100 Mädchen der St.-Irmengard-Realschule sowie 108 Schüler der so genannten „Mittlere-Reife-Züge“ an den früheren Hauptschulen treten in diesen Rahmen an, um den mittleren Schulabsschluss zu erhalten. Zum ersten Mal versuchen sich daran auch 17 Buben und Mädchen der Vorbereitungsklasse an der Christoph-Probst-Mittelschule. Die erst 2011 gegründete staatliche Realschule in Murnau wird voraussichtlich nächstes Jahr mit Abschlussklassen vertreten sein.

Daumen drücken heißt es für die Realschüler vom 21. Juni bis zum 1. Juli. Dann nämlich werden sie in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und einem weiteren Fach wie Physik, Rechnungswesen, Französisch, Kunsterziehung, Werken, Haushalt und Ernährung oder Sozialwesen auf die Probe gestellt. An bestimmten Einrichtungen im Freistaat ist die vierte Prüfung auch in Musik, Sport Spanisch oder Tschechisch möglich. Eine Hürde bis zur Mittleren Reife haben die zukünftigen Absolventen bereits bewältigt. Die Sprechfertigkeitsübungen in Englisch, Französisch, Spanisch und Tschechisch fanden bereits im Vorfeld statt.

329 Jugendliche im Landkreis müssen ihr Wissen wiederum für den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule unter Beweis stellen. Für diese Neuntklässer stehen vom 24. bis zum 30. Juni Prüfungen in der Muttersprache, sowie in Englisch, Deutsch, Mathematik und den Kombifächern Physik/Chemie/Biologie und Geschichte/Sozialkunde/Erkunde auf dem Stundenplan. Dabei müssen die Absolventen laut Markus Köpf, Schulrat im Landkreis, nicht nur ihr Wissen in den jeweiligen Prüfungsfächern beweisen, auch die Dokumentation und Präsentation eines Projektes wird von den Lehrkräften bewertet. Zusätzlich dürfen die Schüler Leistungsnachweise in Sport, Kunst, Musik, Informatik, Buchführung, sowie Religion und Ethik ablegen. Laut Köpf sind die Abschlüsse „Türöffner für Ausbildung und Beruf“. Weitere Qualifikationen, bis hin zum Abitur seien danach möglich.

Rubriklistenbild: © dpa

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