Rosi Mittermaier und Prof. Alfred Heinle erhalten den Bayerischen Verdienstorden

Garmisch-Partenkirchen - Die ehemalige Skirennläuferin Rosi Mittermaier und der Sozialpädagoge Prof. Alfred Heinle werden am Mittwoch in München mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt.

Es ist die höchste Auszeichnung, die der Freistaat zu vergeben hat: Der Bayerische Verdienstorden. Er wird laut Gesetz vom Ministerpräsidenten als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk verliehen. In der Münchner Residenz verleiht ihn Edmund Stoiber am Mittwoch neben 97 anderen Personen auch den beiden Garmisch-Partenkirchnern Rosi Mittermaier und Prof. Alfred Heinle.

Der Ex-Skistar und der ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Caritasrates der Erdiözese München und Freising zeigten sich gegenüber dem Tagblatt erfreut über die Würdigung ihrer Lebensleistungen. "Das ist wirklich eine hohe Ehre", sagte Mittermaier. "Diese Auszeichnung beflügelt einen natürlich für weitere Aufgaben. Und die wichtigste ist es für Christian und mich momentan, die Ski-WM 2011 zu bewerben." Die 56-Jährige erinnert außerdem daran, dass sie nicht die erste Person aus ihrer Familie ist, die mit dem weiß-blauen Malteserkreuz ausgezeichnet wurde. "Vor 15 Jahren hat bereits mein Schwiegervater ,Gogi' den Orden für sein 50-jähriges Engagement bei der Bergwacht bekommen."

Heinle versteht die Auszeichnung "nicht als Würdigung meiner Person, sondern meines jahrelangen Engagements für Obdachlose, Straffällige, Suchtkranke und Behinderte." Zudem freut es den 72-Jährigen, dass der Orden auch für ehrenamtliches Engagement verliehen wird. "Denn das kommt ja meist zu kurz." Obwohl er bereits Preise für seine Verdienste im sozialen Bereich erhalten habe, sei diese Auszeichnung doch "das I-Tüpfelchen."

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