Schülerbeförderung: Jugendliche steigen um auf Bahn

Unterammergau - Nur noch 18 Hauptschüler müssen im kommenden Schuljahr pendeln. Öffentliche Verkehrsmittel kosten die Kommune weniger als ein eigener Shuttledienst.

Trotz staatlicher Zuschüsse müsste die Gemeinde noch rund 10 000 Euro draufzahlen, wenn die Jugendlichen mit einem Extrabus abgeholt und nach Schulschlus wieder zum Heimatort gefahren werden. Nachdem sich die Schülerzahlen durch die Schulreformen von den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von 60 bis 70 auf knapp 20 redizierten, kommt deren Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie RVO-Bus und Bahn jetzt deutlich billiger. Dann wird die Kommune nämlich nur noch mit 700 Euro belastet. Die Volksvertreter entschieden sich mit sieben zu drei Stimmen für die wirtschaftlichere Lösung.

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