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Eine Tote und zwei Schwerverletzte forderte dieser schwere Unfall auf der B2 zwischen Murnau und Waltersberg.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Murnau

Waltersberg - Zwei völlig zerstörte Kleinwagen, Autoteile, die über die ganze Bundesstraße bis in die Wiesen verteilt waren – den Rettungskräften hat sich am Sonntagnachmittag ein Bild der Zerstörung geboten.

Der schwere Unfall gegen 14 Uhr auf der B 2 zwischen Spatzenhausen und Murnau forderte eine Tote und zwei Schwerverletzte.

Bilder vom Unfallort

Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Murnau

Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Murnau

Wie es zu dem schlimmen Unglück, bei dem eine 21-jährige Uffingerin gestorben ist, kommen konnte, steht nach Auskunft der Polizei noch nicht fest. Ersten Ermittlungen zufolge war eine Eglfingerin (19), die Richtung Murnau unterwegs war, mit ihrem Pkw kurz nach der Abzweigung Waltersberg auf die Gegenfahrbahn gekommen und frontal in das entgegenkommende Auto gerast.

Dessen Fahrerin „war wohl sofort tot“, vermutet ein Sprecher der Beamten. Ihr Begleiter, ein 20-Jähriger aus Böbing, erlitt wie die 19-Jährige schwere Verletzungen. Die beiden Verunglückten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden in die Unfallklinik Murnau gebracht.

Zahlreiche Rettungskräfte – neben der Polizei mit sechs Fahrzeugen war die Feuerwehren aus Murnau und Spatzenhause mit 40 Mann sowie das BRK Murnau und die Wasserwacht Uffing vor Ort – kümmerten sich um die Unfallopfer. Insbesondere die Bergung der Eglfingerin, die in ihrem Wagen eingeklemmt war, erwies sich als äußerst schwierig.

Mit zwei Rettungszylindern gelang es den Feuerwehrmännern, die zudem das Autodach abgeschnitten hatten, das schwer verletzte Mädchen schließlich zu befreien. Vor Ort wurden sie und der Böbinger von Sanitätern des Bayerischen Roten Kreuzes und drei Notärzten erstversorgt. Nachdem beide Verunglückten im Rettungswagen transportiert werden konnten, flog der vorsorglich herbeigerufene ADAC-Hubschrauber Christoph Murnau wieder ab. Die Wucht des Aufpralls war derart groß gewesen, dass beide Fahrzeuge offensichtlich ein Stück durch die Luft geschleudert wurden und etwa 50 Meter voneinander entfernt jeweils in der gegenüberligenden Böschung zum Liegen kamen.

Die Bundesstraße Straße blieb während des Rettungseinsatzes und der Aufräumarbeiten bis circa 18 Uhr komplett gesperrt. Um die genaue Ursache für den schlimmen Unfall zu klären, war noch gestern Nachmittag im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II ein Gutachter vor Ort. Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt und werden nun ebenfalls genau untersucht.

von Heino Herpen und Tanja Brinkmann

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