Skelett-Teile untersucht - vermisster Bergsteiger identifiziert

Mittenwald - Im Sommer 2007 hatte ein Mittenwalder Skelett-Teile auf dem Karwendel gefunden. Nun steht zweifelsfrei fest: Es handelt sich um die sterblichen Überreste eines Augsburgers.

Mittels DNA-Analyse der Knochen, berichtet Garmisch-Partenkirchens Kripo-Chef Bernd Hoffmann, habe man den Vermissten identifizieren können. Der 33-jährige Sozialpädagoge aus der Fuggerstadt galt seit 8. Juni 2003 als vermisst.

Er hatte eine Bergtour am Mittenwalder Höhenweg unternommen. Sein Auto war damals an der Karwendelbahn-Talstation gefunden worden. Den Ermittlern lagen seinerzeit Hinweise vor, dass der Schwabe den Klettersteig begehen wollte.

Suchaktionen der Polizei, unter anderem mit einem Hubschrauber, verliefen ergebnislos. Schließlich fand vor fünf Monaten ein Karwendelbahn-Mitarbeiter bei einer Tour in der "Lindlähne", mehrere hundert Meter unterhalb der Linderspitz (2304 Meter), Bruchstücke eines Skeletts.

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