Spezialfirmen bringen Gudiberg in WM-Form

Garmisch-Partenkirchen - In Garmisch-Partenkirchen wird hart gearbeitet, um den Ort für Ski-WM 2011 fit zu machen. Jüngstes Beispiel: Mehr als vier Millionen Euro werden in den Gudiberg investiert.

Und die Zwischenbilanz klingt vielversprechend. "Wir liegen voll im Zeitplan, sind ihm vielleicht sogar ein bisschen voraus", frohlockt Rathaus-Sprecher Florian Nöbauer. Bau-Spezialisten, unter anderem von den drei Firmen Plattner, Zwerger und Teerag, werkeln an dem Kult-Salom-Hang. Bislang wurden drei Drainagen-Rohrsysteme verlegt, damit das Wasser besser abfließen kann. "Gerade der untere Streckenteil war ja bisher eher eine Art Sumpfwiese", erläutert Stefan Stankalla, Marketingleiter im Organisationskomittee (OK) der Ski-WM 2011.

Im oberen Abschnit buddelt sich derzeit ein Bagger in den Berg, um den Starthang etwas zu verbreitern. Das abgetragene Erdreich wird etwas weiter in eine zwei bis drei Meter tiefe Mulde gefüllt, um das Gelände zu glätten. Dadurch lasse sich die Piste im Winter leichter präparieren, erklärt Stankalla: "Man braucht viel weniger Schnee." Nach Abschluss der Erdarbeiten im Sommer werde der Gudiberg sorgfältig begrünt. Im nächsten Jahr stehe dann der Bau eines neuen Lifts an. Im Gespräch sei eine Sesselbahn, die Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.

Vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2009 erleben der Gudiberg und die ausgebauten Kandahar-Rennstrecken dann ihre Feuertaufe. Denn erstmals in der Weltcup-Geschichte wird ein so genanntes "Big Event" mitten in der Saison ausgetragen ­ das heißt: insgesamt vier Rennen von Damen und Herren binnen drei Tagen. "Das wird spannend für uns", sagt Stankalla, "weil dieses Großereignis eine gute Probe für die WM 2011 ist."

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