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Sturmtief Fabienne hat die Zugstrecke zwischen Murnau und Oberammergau vorübergehend lahmgelegt. 

Baum fiel auf fahrenden Pkw

Sturm wütet im Landkreis: Ein Mann wird verletzt

Zum Teil heftig hat es in der Nacht auf Montag gestürmt. Nicht ohne Folgen. Vor allem im nördlichen Landkreis hinterließ Sturmtief Fabienne Spuren.

Landkreis Sturmtief Fabienne hat auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen seine Spuren hinterlassen. „Zu circa 30 bis 35 unwetterbedingten Einsätzen ist es gekommen“, bilanziert Michael Meyr, Leiter der Integrierten Leitstelle Oberland. Dabei kam der Süden des Landkreises glimpflich davon: „Besonders in der Höhe war der Wind nicht so stark. Auf Deutschlands höchstem Berg betrug die Geschwindigkeit 100 Stundenkilometer, sagt ein Mitarbeiter der Wetterwarte Zugspitze. „Im Tal haben wir 43 km/h gemessen.“

Anders sah es dagegen im Norden aus, in dem es aufgrund umgefallener Bäume zu zahlreichen Einsätzen und einem Verletzten kam. In Spatzenhausen stürzte ein Baum auf einen fahrenden Pkw und verletzte einen 46-Jährigen aus Eglfing, der anschließend in die Murnauer Unfallklinik gebracht werden musste. Dazu gab es Störungen im Bahn- und Straßenverkehr: Sowohl die Zugstrecke zwischen Murnau und Oberammergau, als auch die Verbindungsstraße zwischen Grafenaschau und Schwaigen waren vorübergehend gesperrt.


ts

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