Orkantief "Andrea": Die Folgen im Kreis Garmisch-Partenkirchen

Landkreis Garmisch-Partenkirchen - Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist Orkantief "Andrea" am Donnerstag auch über den Landkreis Garmisch-Partenkirchen hinweggefegt. Eine erste Übersicht über die Folgen.

Aus Sicht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ist der Landkreis Garmisch-Partenkirchen wohl eher glimpflich davongekommen. Bis zum Abend ging keine Schadensmeldung dort ein.

Auch die Feuerwehren in der Region wurden lediglich vereinzelt zu Einsätzen wegen Sturmschäden gerufen. Von Verletzten oder größeren Schäden wurde nichts bekannt.

Lesen Sie dazu auch:

Orkantief "Andrea": Die Folgen im Kreis Garmisch-Partenkirchen

Allerdings berichteten Leser des Garmisch-Partenkirchner Tagblatts / Murnauer Tagblatts von - zum Teil auch längeren - Stromausfällen im Ammertal. Besonders betroffen schienen Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien. Auch von Behinderungen im Zugverkehr war die Rede. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Mitteilungen.

Unwetter in Bayern

So wütet Orkantief "Andrea" in Bayern

Der Sturm machte auch Wintersportlern einen Strich durch die Rechnung. Auf der Zugspitze (2962 Meter) ruhte der Ski- und Freizeitbetrieb vollständig. “Wir lassen niemanden hinauf“, erklärte eine Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn AG (BZB). “Die Sicherheit unserer Gäste geht vor. Warum sollen wir auch Leute auf die Zugspitze hinaufschicken, wenn sie oben den Finger nicht durch Türe stecken können?“

Für den Wetterbeobachter des Deutschen Wetterdienstes war die Arbeit extrem. Bei minus neun Grad fegte ein Sturm mit Orkanstärke über die Zugspitze. Zudem herrsche starkes Schneetreiben, schilderte Dirk Petzner. “Die Sicht beträgt gerade einmal 40 Meter.“ Zum Vergleich: Bei schönem Wetter beträgt die Fernsicht auf der Zugspitze 260 Kilometer. (matt/dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Freibäder öffnen wieder: Ein Schwimmer auf zehn Quadratmetern
Die Freibäder im Landkreis Garmisch-Partenkirchen dürfen ab Montag, 8. Juni, unter Auflagen öffnen. Doch nicht alle Anlagen im Landkreis sperren auf.
Freibäder öffnen wieder: Ein Schwimmer auf zehn Quadratmetern
Grenzöffnung nach Corona-Beschränkungen: Was Sie dazu wissen sollten
Der Weg nach Österreich ist wieder frei: Seit Donnerstag sind die Grenzen offen. Kontrollen gibt es weiterhin, aber nicht mehr in dem Umfang wie bisher.
Grenzöffnung nach Corona-Beschränkungen: Was Sie dazu wissen sollten
Corona: Keine Neuinfizierten seit Mitte Mai - doch es gibt ein Aber
Die Situation entspannt sich. Seit 17. Mai wurde kein neuer Corona-Infizierter mehr registriert. Für das Gesundheitsamt ist die Beurteilung der Lage dennoch weiter …
Corona: Keine Neuinfizierten seit Mitte Mai - doch es gibt ein Aber

Kommentare