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Theaterfestival Riesenerfolg

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Dickes Lob für die Festival-Initiatoren:
           Schirmherrin Ursula Erber, die bei der Eröffnungsveranstaltung mit einem Regenschirm auf die Bühne kam.  
            Foto: herpen
Dickes Lob für die Festival-Initiatoren: Schirmherrin Ursula Erber, die bei der Eröffnungsveranstaltung mit einem Regenschirm auf die Bühne kam. Foto: herpen

Murnau - Die Veranstalter des ersten Murnauer Theaterfestivals ziehen eine positive Bilanz. Es wird bereits über eine Fortsetzung im nächsten Jahr nachgedacht.

Die hohen Besucherzahlen haben selbst die Veranstalter des viertägigen Murnauer Theaterfestivals am vergangenen Wochenende überrascht. So kamen etwa 180 Zuschauer zur Eröffnungsaufführung „Stigma“ des Freien Theaters, 120 Menschen fanden sich bei den „Wirtshausg’schichten“ von Initiator Wilhelm Manske und der Schirmherrin des Festivals, Ursula Erber, im Martin-Seiler-Saal des Hotels Alpenhof. Alle Rekorde schlug „Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ mit über 260 großen und kleinen Besuchern.

Der Murnauer Christoph Hierl, Organisationsleiter und Laienschauspieler, ist auch für die Finanzen des Festivals verantwortlich. „Dieses enorme Echo haben wir nicht erwartet“, sagt er rückblickend, „außerdem sind zwischen den Theatergruppen, aber auch unter den Besuchern viele interessante Kontakte entstanden. Ich sehe beste Voraussetzungen dafür, dass wir das Festival im kommenden Jahr wiederholen können“. Rundweg angetan zeigte sich die Schirmherrin des Projekts, die von Bühne und Fernehen bekannte Schauspielerin Ursula Erber aus Stockdorf: „Ich bin kindlich begeistert von dem, was ich gesehen habe. Alles, was ich mitbekommen habe, war absolut überzeugend.“

Im Vertrauen auf ihren „Film-Sohn“ Wilhelm Manske (dessen Mutter sie in der BR-Serie „Dahoam is Dahoam“ spielt) sei sie nach Murnau gekommen: „Ich weiß, dass er nicht Halbes macht. Aber es war mehr als ein Ganzes – einfach großartig. Man hat in Murnau mit wenigen Mitteln sehr viel erreicht.“ Sie hoffe, dass das Festival ein Auftakt gewesen sei, der sich noch oft wiederholen werde: „Und dass der Mut, weiterzumachen, bei allen noch wächst.“ Auch einen Tipp für die Zukunft hält sie parat: „Schön wäre auch eine Aufführung mit Ballett.“

Auch Angelika Rebholz, Erste Vorsitzende des Vereins zur Wirtschaftsförderung, wünscht sich eine Neuauflage: „Ich fand das Festival super, es ist eine große Bereicherung des kulturellen Angebots in Murnau.“ Und ihr Vize Albert Wentland ergänzt: „Das Festival dokumentiert einmal mehr, dass Murnau eine riesig breite kulturelle Bewegung hat. Es wäre schön, wenn das eine Fortsetzung finden würde.“ Rundweg begeistert zeigte sich Matze Schmidt, künstlerischer Leiter der Marburger „Waggonhalle“, die zwei Aufführungen beim Festival bestritt, von der freundlichen Aufnahme: „Die Gastfreundschaft war überwältigend. Es war ein Super-Festival, das noch ausbaufähig ist.“

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