Tödlicher Unfall: Aufklärung dauert Wochen

Waltersberg - Die Ursache des tödlichen Unfalls, der sich am Sonntag auf der B2 ereignete, ist weiter offen. Derzeit wird ein Gutachten erstellt und Zeugen werden befragt.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Murnau

Schwerer Verkehrsunfall auf der B2 bei Murnau

Zum tödlichen Unfall, der sich am Sonntag auf der B2 zwischen Spatzenhausen und Murnau ereignet hat, gibt es keine neuen Erkenntnisse. „Die Ursache ist noch immer völlig unklar“, sagt Hauptmeister und Sachbearbeiter Georg Öttl von der Polizei Murnau. Wie berichtet, war eine 19-Jährige auf der B2 zwischen Murnau und Spatzenhausen mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in den entgegenkommenden Pkw einer 21-Jährigen gerast. Die Uffingerin starb noch an der Unfallstelle. Ihr 20-jähriger Beifahrer sowie das 19-jährige Mädchen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden mit schweren Verletzungen in die Unfallklinik Murnau gebracht. Wie es ihnen geht, kann Öttl nicht sagen. Er wisse nur, dass die Verletzungen zwar sehr schwer, aber nicht lebensgefährlich sind.

Um den Unfallhergang zu rekonstruieren, befragt die Polizei derzeit Zeugen. Zudem wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II ein Gutachter eingeschaltet. Er soll unter anderem klären, ob ein technischer Defekt am Auto Grund für den Zusammenprall war. Sein Bericht werde aber wohl erst in ein paar Wochen fertiggestellt sein, schätzt Öttl.

Die Bundesstraße war am Sonntag im Unfallbereich ab 14 Uhr für rund vier Stunden total gesperrt. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter Männer der Wasserwacht Seehausen, der Polizei Murnau und Weilheim, der Feuerwehren Murnau und Spatzenhausen, des BRK sowie drei Personen vom Kriseninterventionsdienst.

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