Fleißig basteln (v. l.) Daniela Hörl, Leon Brunner, Christoph Eichholz und Viola Brunner an ihren Seifenkisten, um bei dem großen Rennen auf einem der vorderen Plätze zu landen. foto: Thomas Sehr

Tollkühne Piloten in selbstgebastelten Flitzern

Garmisch-Partenkirchen - Tollkühn stürzen sichdie Teilnehmer des Partenkirchner Seifenkisten-Rennens auf die Straße. „Du musst schon einen Schneid haben“, sagt Organisator Heini Zolk.

„Da soll man fahren und nicht bremsen“, erklärt Zolk, Vorsitzender des Automobil-Clubs Garmisch-Partenkirchen und Organisator des Rennens. Los geht das Spektakel, das alle zwei Jahre stattfindet, am Samstag, 20. Juni, Am Gipsbruch beim Brunnhäuslweg. Die Abnahme der Kisten erfolgt dort zwischen 11 und 12 Uhr. Auf der 700 Meter langen Strecke müssen die Teilnehmer dann einen Höhenunterschied von 28 Metern und sechs Prozent Gefälle überwinden, ehe sie im Ziel an der Ludwigstraße ankommen. Die Wagen müssen alle selbst gebaut sein. „Das macht das Rennen aus, das ist ja der Reiz“, betont Zolk. Wer dabei Hilfe braucht, dem steht Martin Leitenbauer mit Rat und Tat zur Hilfe. Der Achsenbauer ist an der Badgasse 23 in Garmisch-Partenkirchen zu finden. Anstrengung beim Bauen lohnt sich: Eine prominent besetzte Jury prämiert die originellste Seifenkiste. Vor zwei Jahren gewann eine Frau, die die Strecke in einem zwei Meter großem Bett und Nachthemd zurücklegte. (jpa)

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