Hubert Lang stieß in Mora mit seiner Idee auf ein positives Echo. F.: Pol

Traditionelle und moderne Kunst in Mora präsentieren

Oberammergau - Mit einer „repräsentativen Schau Oberammergauer Kunstschaffens“ in Mora (Schweden) will der Maler und Bildhauer Hubert Lang die Partnerschaft des Passionsdorfes mit der 20 000-Einwohner-Stadt in Mittelschweden neu beleben.

Begründet wurde sie 2001 auf Initiative des damaligen Gemeinderats Hans Reicherl, und sollte zu einem Austausch auf den Gebieten Kommunales, Kultur, Geschichte, Ausbildung, Umwelt, Geschäftsleben, Sport und Tourismus führen. Dazu wollten die Partnerorte jedes Jahr gemeinsam ein Programm erarbeiten.

Regelmäßig funktioniert aber haben die Kontakte zwischen den 2230 Kilometer voneinander entfernten Orten nur auf sportlichem Gebiet, beim König-Ludwig- bzw. beim Vasalauf. Ansonsten war der Austausch in acht Jahren sehr spärlich. Zweimal fuhr eine Oberammergauer Gemeindedelegation nach Mora, einmal traten dort die Ammertaler Nervensägen auf und einmal kamen die Musikschüler von Mora zu einem Konzert nach Oberammergau.

Die fast „eingeschlafene“ Partnerschaft soll jetzt wachgerüttelt werden. Als im vergangenen Juni Hans Reicherl mit der Vorstandschaft des Ludwigslaufs zum 30-jährigen Jubiläum der weltumspannenden Skilanglaufserie Worldloppet nach Mora fuhr, waren auch Bürgermeister Arno Nunn und Hubert Lang dabei.

Letzterer hat dort die Ausstellungsmöglichkeiten geprüft und mit dem zuständigen Kulturchef gesprochen: „Die Idee wird von der Stadt Mora begrüßt und unterstützt.“ Da der Aufwand für Konzept, Transport und Logistik enorm ist, sollen sich mögliche Aussteller mit einem Eigenanteil von rund 100 Euro an den Kosten beteiligen. Künstler und Kunsthandwerker, die an einer Ausstellung in Mora interessiert sind, sollen sich bis zum 15. Februar bei Hubert Lang (Tel. 08822/4174) melden.

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