Unterstützung aus Berlin für die Jugend-Schanzen des SCP

Garmisch-Partenkirchen/Berlin - Gute Nachrichten hat Michael Maurer, Präsident des Skiclubs Partenkirchen (SCP), aus Berlin mitgebracht, wo er sich mit Staatssekretär Dr. Christoph Bergner traf.

Bergner ist in Sportfragen die rechte Hand von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und in dieser Funktion einer der wichtigsten Entscheidungsträger im deutschen Sport. In dem Gespräch mit Maurer, SCP-Vize Franz Grabo sowie Schriftführerin Angelika Hornsteiner und Pressesprecher Hannes Krätz, das der Peißenberger Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrindt arrangiert hatte, sagte Bergner dem Verein seine Unterstützung für die Pläne zum Ausbau und zur Stärkung der Nachwuchsförderung im nordischen Bereich zu.

"Es war ein sehr gutes Gespräch", berichtet Maurer. Vor allem aber hat es den Skiclub ein ganzes Stück weitergebracht. "Unser wichtigstes Anliegen sind die Jugendschanzen", erklärt Maurer. Die aufwendige Sanierung der maroden K45-Schanze ist bereits in vollem Gange. Zudem soll eine neue 20-Meter-Anlage entstehen. Das Problem ist natürlich wie immer die Finanzierung, denn um die Anlagen auf Vordermann zu bringen, ist ein sechstelliger Betrag vonnöten. Da Garmisch-Partenkirchen bislang nur für die Alpinen als Leistungsstützpunktes anerkannt ist, fließen keine öffentlichen Gelder. Momentan läuft ein Antrag beim Bayerischen Landessportverband auf Zuschüsse aus dem Sportstätten-Fördertopf. Mit der zugesagten politischen Rückendeckung sieht Maurer der Entscheidung optimistisch entgegen.

Ein weiteres positives Signal gab Bergner für die Pläne, Garmisch-Partenkirchens ab 2010 zum Bundesleistungszentrum nordisch/Biathlon ernannt zu werden. Der Status wird immer im Jahr von Olympischen Winterspielen vergeben. Dafür sei jedoch ein Schulterschluss zwischen allen Gemeinden, Vereinen und auch der Wirtschaft in der Region notwendig, betont Krätz. In seiner Funktion als Dritter Bürgermeister der Marktgemeinde will er nun versuchen alle Beteiligten in ein Boot zu holen. Eine intakte sportliche Infrastruktur mit Schanzen ist dafür aber Voraussetzung, und darauf liegt jetzt erst einmal das Hauptaugenmerk.

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