Verbissener Kampf um Leben und Tod: König Elisabeth (Julia Metternich, 4. v. l.) und ihre Gefangene Maria Stuart (Tatjana Pokorny, gegenüber), umringt von (v. l.) Joachim Mark, Christoph Walter, Andreas Wistrik, Benedikt Kumeth, Barbara Magener und Benedikt Hainzinger. Foto: Kaiser

Verbissener Kampf um Leben und Tod

Garmisch-Partenkirchen - Eine spannende Inszenierung, die auch einer Großstadtbühne würdig wäre: Das Kleine Theater wurde bei der Premiere von „Maria Stuart“ vom Publikum gefeiert.

Große Werke der Weltliteratur qualitätsvoll zu inszenieren - das nun seit 60 Jahren bestehende Kleine Theater in Garmisch-Partenkirchen hat seinen Anspruch wieder überzeugend unter Beweis gestellt: mit Friedrich Schillers Königinnen-Drama „Maria Stuart“, dargebracht vor dem Bühnenhintergrund eines monumentalen Schachspiels, bei dem Elisabeth und Maria die schwarze und weiße Dame des Königlichen Spiels verkörpern.

Regina Rohrbeck hat eine derart eindrucksvolle Inszenierung geschaffen, dass auch jene, die das Trauerspiel in fünf Akten längst kannten, bis zum Ende unter Spannung standen. Mehrere Vorhänge und lang anhaltender Applaus waren die Belohnung für das Ensemble. (wk)

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