Ortsumfahrung auf einen Blick: eine Gesamtübersicht der Autobahndirektion Südbayern. Der Plan ist Grundlage des Verfahrens. Foto: Schneider

Verfahren für die Ortsumfahrung Oberau beginnt

Oberau - Es ist amtlich: Das Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung Oberau ist auf den Weg gebracht. Die Finanzierung des 137 Millionen Euro Projektes ist aber nicht gesichert.

„Unsere Bemühungen haben Früchte getragen“, freute sich Bürgermeister Peter Imminger im Gemeinderat. „Mit dem Planfeststellungsverfahren haben wir einen riesengroßen Schritt in Richtung Baurecht getan.“ Prognosen zum Zeitplan wollte er nicht abgeben, „doch wenn alles reibungslos läuft, dann könnte das Verfahren im nächsten Jahr abgeschlossen werden“.

Die Pläne liegen bis 4. Mai im Rathaus auf. Einwendungen müssen bis 19. Mai bei der Regierung von Oberbayern vorliegen. Die Oberauer Gemeinderäte hielten sich bei der Vorstellung der aktuellen Pläne mit Äußerungen zurück.

„Unabhängig vom laufenden Verfahren wird die Initiative Verkehrsentlastung Oberau weiter Druck machen“, gab indes deren Vorsitzender, Gemeinderat Josef Bobinger (CSU), bekannt. Am 3. Mai ist wieder ein Protestmarsch mit Musik, Transparenten und vielen Bürgern auf den Bundesstraßen 23 und 2 zum nördlichen Ortseingang von Oberau geplant. (ei)

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