Wärmebildkamera enthüllt Unerwartetes

Farchant - Mit Hilfe einer Wärmebildkamera suchten zwei Experten das Haus von Georg und Christine Leitenbauer nach Schwachstellen ab. Die Untersuchung brachte eklatante Mängel zum Vorschein.

"Das gibt's doch gar nicht", sagt Georg Leitenbauer fassungslos, als die Infrarot-Wärmebildkamera rund um die Fenster seiner Eigentumswohnung in Farchant breite weiße und rote Bereiche anzeigt. "An diesen Stellen wird sehr viel Wärme abgegeben", erklärt der Architekt und Energieberater Tobias Bogenrieder. Für Leitenbauer und seine Frau Christine, die im Rahmen einer Tagblatt-Aktion neben zwei anderen Lesern die sogenannte energetische Gebäudebegehung gewonnen haben, kommt dieses Ergebnis völlig unerwartet, denn: "Erst vor neun Jahren haben wir die Fenster austauschen lassen", wie der 68-Jährige erzählt.

Armin Pohle, Geschäftsführer des "Energie-Zentrums" Garmisch-Partenkirchen, ist dagegen nur wenig überrascht: "Damals waren Fenster mit diesem Wärmedämmwert Standard, nach den heutigen Erkenntnissen erfüllen sie nicht einmal mehr die Kriterien für ein Kellerfenster."

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