Schweres Gerät rückt am Überlauf des Kranzbaches in den Finzbach an. An der Flussmulde richtet der Bagger derzeit die aufgerissene Flusssohle wieder her. foto: Thomas sehr

Wasserschäden belasten Krüner Kasse

Krün - Der starke Regen der vergangenen Wochen hat in Krün Spuren hinterlassen. Diese kosten die Gemeinde rund 13000 Euro - weitere Investitionen nicht ausgeschlossen.

Vor allem die Wolkenbrüche an dem Wochenende nach Fronleichnam haben den Wegen und Flüssen in der Kommune zugesetzt. „Zwei Bereiche machen uns besonders zu schaffen“, erläuterte Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Zum einen überschwemmten die Wassermassen den Weg zur Krüner Alm, und auch die Brücke am Finzbach war zeitweise nicht begehbar.Beide Schäden sind bereits durch Mitarbeiter des Bauhofs behoben worden.

Nasse Füße bekamen Wanderer zwischenzeitlich auch auf der Route zwischen Barm- und Geroldsee. Doch einen Vorteil hatte das Problem: „Wir haben uns jetzt mit den Anwohnern geeinigt, den Weg zu befestigen“, berichtete Schwarzenberger. Bislang hatten sich die Anrainer geweigert, den privaten Weg mit Kies aufschütten zu lassen. Dem Bürgermeister zufolge befürchteten sie einen größeren Andrang von Fußgängern und Radlfahrern an ihren Grundstücken. Jetzt stimmten sie den Plänen der Gemeinde zu.

Rund 10 000 Euro rechnet er insgesamt für die Beseitigung der Wasserschäden. 2000 bis 3000 Euro kommen noch für den Überlauf am Kranzbach in den Finzbach hinzu. An der Flussmulde sanieren die Bauhof-Mitarbeiter derzeit mit einem Bagger die Flusssohle, die der Starkregen aufgerissen hatte.

Noch nicht miteingerechnet sind mögliche weitere Kosten für eine andere Problemstelle: der Kranzbach in Klais. Dort haben die Fluten die Ufersteine ausgewaschen und teilweise in sich zusammenfallen lassen. Die nötigsten Ausbesserungen sind erledigt. „Aber wenn wir jetzt nichts machen, kommt uns die ganze Verbauung irgendwann daher“, verdeutlichte der Bürgermeister. Das Gewässer droht immer wieder aus seinem Flussbett zu treten. Um das zu verhindern, hat die Gemeinde das Wasserwirtschaftsamt für eine langfristige Lösung um fachliche Beratung gebeten. Wie teuer dieses Projekt wird, ist noch unklar.

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