Widerstand gegen Neonazi-Aufmarsch

Murnau - In Murnau ist eine Diskussion entbrannt, wie man dem Neonazi-Aufmarsch am kommenden Samstag, 28. Juni, begegnen soll.

Der Rechtsextremist Norman Bordin hat für das "Aktionsbündnis Freundschaft Oberland" die Veranstaltung angemeldet. Es werden rund 100 Neonazis erwartet. Offenbar besteht keine Möglichkeit, das Treffen zu unterbinden. Die Polizei ist sogar dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die "braunen Kameraden" von ihrem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen können.

In Internet-Foren formiert sich Widerstand. Geplant werden offenbar Blockaden, die die Neonazis daran hindern sollen, durch die Fußgängerzone zu marschieren. Kritiker warnen jedoch vor diesen Protestaktionen. Damit locke man nur Krawallmacher an und laufe Gefahr, dass es zu Ausschreitungen kommt. Das "Werdenfelser Bündnis gegen Rechts" will ein "Fest der Demokratie" organisieren.

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