CSU will abtrünnige Mitglieder ausschließen

Garmisch-Partenkirchen - Die CSU-Ortsvorstände von Garmisch, Partenkirchen und Burgrain wollen die Mitglieder, die bei der Kommunalwahl auf anderen Listen kandidieren, aus der Partei ausschließen.

Die Entscheidung fiel am Donnerstagabend in gemeinsamer Sitzung. Von der CSU Partenkirchen trifft es Barbara Grasegger und Hannes Hilpert, die am 2. März für das Christlich-Soziale Bündnis (CSB) kandidieren, sowie Franz Loichinger und Hansjörg Barth ­ sie treten für die Bayernpartei an. Der Garmischer Ortsverband will Franz Buchwieser, der sich zum CSB bekennt, den Stuhl vor die Tür stellen. In Burgrain sollen die CSB-Bewerber Alexandra Teitscheid und Daniela Bittner das Parteibuch abgeben. Der Schritt sei notwendig, um dem Wähler Klarheit zu verschaffen, wer für welche Position steht, begründet der Partenkirchner CSU-Vorsitzende Wolfgang Bauer den einstimmigen Beschluss. Max Wank, Chef der Garmischer CSU und Bürgermeisterkandidat, hält die Trennung wegen einer "klaren Abgrenzung" gegenüber anderen politischen Gruppierungen für unvermeidlich: "Wir wollen keine Mogelpackung. Wo CSU draufsteht, soll auch CSU drin sein."

Man habe es sich nicht leicht gemacht mit der Meinungsbildung, sagt Elisabeth Koch, Vize der Partenkirchner CSU, habe das Gespräch mit den Betroffenen gesucht ­ anders als das CSB, in dem eine Mitgliedschaft laut Satzung automatisch ende, wenn einer auf der Liste einer anderen Wählergemeinschaft auf derselben kommunalen Ebene kandidiere.

Auch interessant

Kommentare