Bundeswehr-Hubschrauber in Mali abgestürzt

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Eingerüstet ist mittlerweile das Gebäude B, das grundsaniert wird, und im September ein Geschoss mit zusätzlichen Büros erhält.

Umbauarbeiten laufen bereits seit sechs Jahren

Alles anders auf dem Landratsamt-Areal

Garmisch-Partenkirchen - Schuttberge liegen herum auf dem Landratsamt-Gelände herum: Der Abbruch des alten Jugendamtes ist abgeschlossen. Als nächstes wächst das Gebäude B in die Höhe.  

Die eigentliche Arbeit, sie war in wenigen Wochen erledigt. Dennoch hat sich der Abriss des alten Jugendheims über Monate hingezogen. Noch liegen die Schuttberge auf dem Areal des Landratsamtes an der Olympiastraße in Garmisch-Partenkirchen. Dieses verändert sich derzeit ständig. Denn nach der Fertigstellung des Neubaus laufen nun Modernisierung -Arbeiten.

„Die Baustelle liegt im Zeitplan“, erklärt Amtssprecherin Franziska Klein. Und: Geht es so weiter, dann steht einem Abschluss des Groß- und Dauerprojekts im März 2017 nichts mehr im Wege.

Bis dahin wird vor allem rund um das Gebäude B einiges passieren. Das Haus aus den 1950er Jahren ist derzeit komplett eingerüstet, davor steht ein großer Kran. Im Inneren ist in den vergangenen Wochen jede Menge Dreck gemacht worden: Wie Klein beschreibt, wurden die alten sanitären Anlagen abgerissen. Gleiches gilt für die abgehängten Decken in den Fluren. Verschiedene Türöffnungen mussten geschlossen werden. Im Untergeschoss konnten bereits neue Grundleitungen gelegt werden.

Um die Elektro- und Sanitärinstallationen wird es dann in der nächsten Zeit gehen, genauso wie um die Erneuerung der Geschossdecken. Außerdem rückt das Dach von Gebäude B – der zentrale Punkt in diesem Bauabschnitt – in den Mittelpunkt. Demnach wird der alte Dachstuhl abgerissen. „Momentan erfolgt die Werkstattplanung und die Vorfertigung des neuen Geschosses durch die Zimmerei“, beschreibt Klein den Fortschritt. Der Aufbau soll dann ab September erfolgen. Durch die Erweiterung entstehen vier Büros für 16 Mitarbeiter.

Diskutiert wurde im Kreisausschuss, was mit den alten Fenstern geschieht. Letztlich bleibt es bei den Plänen von Kreisbaumeister Alkmar Zenger, nur die Glasflächen auszutauschen, die Fassungen jedoch zu behalten. So werden die Fenster Klein zufolge „energetisch ertüchtigt“. Die Rahmen selbst sollen nachgebessert und mit Dämmlippen versehen werden.

Die Umbau- und Modernisierungsarbeiten an dem Landratsamts-Areal laufen seit nunmehr sechs Jahren. Bis alles abgeschlossen ist, werden rund 17,3 Millionen ausgegeben worden sein. Ursprünglich hat die Kreisbehörde mit anderen Zahlen gearbeitet: Der Kostenplan lag bei 15,2 Millionen Euro, der Zeitplan bis zur Fertigstellung endete schon 2014.

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