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Langer Schanzen-Prozess erwartet

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Ungewöhnliche Perspektive:

die Schanze von unten. foto: cf
Ungewöhnliche Perspektive: die Schanze von unten. foto: cf

Garmisch-Partenkirchen - Rechtsstreit um Aufzug: Oberlandesgericht fordert Reihe von Beweisen.

Der Schadensersatzprozess um den Schrägaufzug für die Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen wird sich wahrscheinlich noch lange hinziehen. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat verkündet, dass eine ganze Reihe von Beweisen erhoben werden muss, darunter ein Sachverständigen-Gutachten. In der Regel dauert es allein viele Monate, bis ein Gutachten erstellt ist. Allerdings ist es auch jederzeit möglich, dass der Markt Garmisch-Partenkirchen und die italienische Firma Ciam Servizi einen Vergleich schließen. Das OLG hatte eine Summe von rund 320 000 Euro vorgeschlagen.

In erster Instanz vor dem Landgericht München II hatte der Markt noch gewonnen. Aufgrund dieses Urteils hätte er etwa eine Million Euro zurück bekommen. Doch die italienische Aufzug-Firma hat Berufung eingelegt. Die nächste Instanz sieht den Fall nun ganz anders als die vorherige: Wie berichtet, übt das Oberlandesgericht harsche Kritik am Landgericht.

Der Ausgang des Rechtsstreits beeinflusst letztlich auch die Schlussrechnung zum Schanzenbau. Die besagt aktuell, dass die Kosten von 9,9 auf 16,5 Millionen Euro gestiegen sind. Sollte sich der Markt tatsächlich zu früh über die Million gefreut haben, müsste er diesen Betrag wieder nach oben korrigieren.

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