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Riesch-Hochzeit: "Dieser Tag – ein Traum"

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Garmisch-Partenkirchen - Maria Riesch hat ihrem Lebensgefährten und Manager Marcus Höfl das Ja-Wort gegeben. Nach der standesamtlichen Trauung am Donnerstag in Partenkirchen steht am Samstag die kirchliche in Österreich an.

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft. Es ist was es ist, sagt die Liebe.

Die Worte stammen aus der Feder des Dichters Erich Fried. Der

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So privat wie möglich: Skistar Maria Riesch und Marcus Höfl vor ihrer Hochzeit

Garmisch-Partenkirchener Bürgermeister Thomas Schmid (50) hat sie gestern Nachmittag zitiert – bei der standesamtlichen Trauung von Ski-Star Maria Riesch (26) und ihrem Manager Marcus Höfl (37). „Ich habe mit den Tränen gekämpft“, sagte Maria Riesch anschließend. Auch Schmid bemerkte während der Zeremonie „glasige Augen“ bei ihr. „Mindestens.“ Und Höfl, der Bräutigam, war hin und weg: „Schöner kann man sich’s nicht vorstellen. Dieser Tag – ein Traum.“

Die beiden hatten ihrer Hochzeit seit langem entgegengefiebert. Und als sie gestern ihre Unterschrift unter die Trauungsurkunde setzten, da waren bei Riesch „einfach nur Glücksgefühle“ da. Sie war im goldenen Kleid und mit Glitzer-Louboutins erschienen, Höfl im klassischen schwarzen Anzug.

Dass es trotz kühler Temperaturen und bewölktem Himmel so ein perfekter Tag für das Paar wurde, liegt auch an den Fans und den Mitgliedern des Skiclubs Partenkirchen – die standen nämlich Spalier, als Maria und Marcus nach der Trauung aus dem Richard-Strauss-Institut in Partenkirchen traten. Mit ihnen drin bei der Zeremonie war nur der engste Kreis gewesen. Familie und besonders wichtige Freunde (darunter Stefan Reuter und Felix Neureuther).

Schmid meinte: „Es war sehr familiär.“ Marias Mama Monika sagte: „Es war sehr emotional.“ Und Papa Sigi kam ins Grübeln: „Man hat das Mädel lang begleitet und gibt sie jetzt weg. Plötzlich steht man da als Brautvater rum und kann nicht begreifen, dass die Zeit so schnell vergangen ist.“

Maria Riesch und Marcus Höfl: Bilder der Traumhochzeit

Das letzte Jahr verging auch für seine Tochter wie im Flug. Doppel-Gold bei Olympia, Ehrung zur „Sportlerin des Jahres“, der Sieg im Gesamtweltcup – mit der Heirat in ihrem Heimatort fanden 14 überaus erfolgreiche Monate für die Alpin-Königin einen weiteren Höhepunkt. Künftig wird sie unter dem Namen Maria Höfl-Riesch starten. „Ich will genauso heißen wie mein Mann, bin aber schon seit zehn Jahren im Ski-Weltcup mit meinem Mädchennamen unterwegs. Deshalb haben wir die Kombination von beidem gewählt“, sagte sie.

Noch mehr Hochzeitsbilder

Nervös waren Höfl-Riesch und ihr Mann vor der Trauung natürlich schon ein bisschen, wenn auch anders als bei den rasanten Abfahrten auf der Ski-Piste. „Mit einem sportlichen Wettkampf kann man das nicht vergleichen. Da weiß man nicht, wie es ausgeht. Hier wissen wir, dass es gut ausgeht“, sagte Höfl, der seiner Maria den Ring aus Weiß- und Roségold ansteckte: Graviert sind die Schmuckstücke mit dem Datum und dem Namen des jeweils anderen. „Wir sind beide erster Sieger heute“, sagte Höfl-Riesch, die es mit der weiteren Familien-Planung „nicht so eilig“ hat und noch „große Ziele“ im Sport verfolgt. Am Samstag wird nach der kirchlichen Hochzeit in Going bei Kitzbühel in Österreich noch einmal ganz groß mit rund 230 Gästen gefeiert. Und am Montag geht es auf eine einsame Insel in die Flitterwochen.

Von Uli Heichele und Christian Kunz 

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