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Sympathisch und heimatverbunden: Maria Riesch. foto: sehr

Maria Riesch und die Missgunst

Garmisch-Partenkirchen - Neider versuchen Maria Riesch in ein schlechtes Licht zu rücken. WM-Ok-Chef Peter Fischer unterstützt den Ski-Star.

Maria Riesch, die Doppel-Olympia-Siegerin von Vancouver 2010, ist Garmisch-Partenkirchnerin mit Leib und Seele. Sie fühlt sich eng mit der Marktgemeinde verbunden. „Garmisch-Partenkirchen wird immer meine Heimat sein“, sagt sie, selbst wenn sie nach ihrer Hochzeit mit Marcus Höfl „noch nicht genau weiß, wo ich wohnen werde“.

Ausgerechnet in Garmisch-Partenkirchen, wo sie seit ihrer Geburt zu Hause ist, melden sich immer wieder mal missgünstige Menschen, die Gerüchte streuen und ihr vorwerfen, ihr gehe es nur ums Geld, sie kassiere im Zuge der Ski-Weltmeisterschaften ab und sei deshalb bei örtlichen Sponsoren, Geschäftsleuten und Firmen nicht mehr gut gelitten.

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„Absoluten Quatsch und dummes Gerede“ nennt Peter Fischer, Chef des Organisationskomitees derartige Spekulationen. Die 26-Jährige sei eine Botschafterin für den Ort, die immer da sei, wenn man sie brauche - zum Beispiel für Promotion-Auftritte. Es gebe andere Bürger, die versuchen, aus allem Kapital zu schlagen. Explizit nennt er einige wenige Grundstücksbesitzer. Es werde um jeden Quadratmeter und um Geld gefeilscht. „Ich stelle das auf die Waagschale. Maria macht aber alles umsonst."

Der Neid, von dem Fischer sagt, er sei einer der „größten Ratgeber, den wir hier haben“, trifft Riesch. Er ärgert sie. „Aber da muss man drüberstehen.“ Sie fühlt sich in Garmisch-Partenkirchen noch immer gut aufgehoben und glaubt, dass jene Mitbürger, die versuchen, sie in ein schlechtes Licht zu rücken, in der Minderheit sind. „Ich denke, insgesamt ist es schon so, dass mich die Leute mögen, aber es gibt immer wieder welche, die an einem was auszusetzen haben.“ (prei)

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