Lob von allerhöchster Stelle für "Karwendelröhre" - Beckstein begeistert

Mittenwald - Noch wenige Wochen, dann wird ein besonderes Bauwerk eröffnet: das Natur-Informationszentrum. Schon jetzt preist es Ministerpräsident Günther Beckstein in höchsten Tönen.

Dieser Tage hämmern die Handwerker der Mittenwalder Zimmerei Kemser im Akkord die Holz-Verschalung auf die "Karwendelröhre". Das schöne Wetter auf 2300 Metern Höhe muss einfach in jedem Moment ausgenutzt werden.

Mittlerweile sind sich alle Beteiligten einig: Die Kosten mögen vielleicht ein wenig aus dem Ruder laufen, aber der Zeitplan wird eingehalten. Offizieller Eröffnungstermin bleibt demnach Mittwoch, 30. Juli. Wie wichtig dieses laut Altbürgermeister Hermann Salminger "Wunderwerk" ist, lässt sich anhand der mit Prominenz bestückten Gästeliste ablesen. So wird zum offiziellen Festakt neben Tirols Landeshauptmann Herwig von Staa und Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard auch Ministerpräsident Günther Beckstein erwartet. Der ist nicht nur echter Bergfex, sondern schon jetzt ein Fan der "Röhre".

"Dieses spektakuläre begehbare Fernrohr wird vielen Menschen den Blick öffnen für die faszinierende Bergwelt des Karwendel und sie zugleich begeistern für den Erhalt dieser einzigartigen Natur", betonte Beckstein am Freitag gegenüber dem Tagblatt. Doch Bayerns Regierungschef, dessen Mitarbeiter im Umweltministerium vor über zwei Jahren den Anstoß zu diesem einzigartigen Bauwerk gaben, ist mit seinen Lobpreisungen damit noch lange nicht am Ende. "Das Haus wird aber nicht nur ein spannender Ort für die Umweltbildung werden, sondern wegen des schwebenden Ausblicks auch ein Tourismusmagnet für lange Zeit."

Nun muss dieses prestigeträchtige "Leuchtturm-Projekt" nur noch in die Köpfe der Mittenwalder. Und da mag's immer noch einige Skeptiker unter ihnen geben.

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