Chaos auf der Stammstrecke: Deswegen verspäten sich die S-Bahnen mehr als 40 Minuten

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Mittagspause in der Weilheimer Hütte: Rund 125 Bergwanderer steuern den Krottenkopf an.

Krönender Abschluss in der Alpenwelt

24-Stunden-Trophy trumpft mit Ex-Weltklasse-Sportler auf

Wandern, genießen und am besten wieder kommen – das erhofft man sich bei der Isartaler Tourismus-GmbH von der 24-Stunden-Trophy, die von 6. bis 8. Oktober in der Alpenwelt Karwendel zu Ende geht. Der Promi-Faktor kommt nicht zu kurz.

Oberes Isartal – Für Judith Fidler steht neun Tage vor dem Finale der 24-Stunden-Trophy zweifelsfrei fest: „Das ist eine Super-Möglichkeit, uns als Wanderregion in Erinnerung zu bringen.“ Erwartet werden beim krönenden Abschluss im Oberen Isartal rund 250 Teilnehmer, die vom 6. bis 8 Oktober die heimische Bergwelt erkunden. Veranstalter ist Grassl Event aus Berchtesgaden, die diese Trophy seit 2011 anbietet.

Heuer führten die Etappen an den Tegern- und Schliersee (Mai), ins Berchtesgadener Land und nach Oberstaufen (Juli), in den Harz (August) und nach Saalbach-Hinterglemm (September). Nun steigt das Finale mit Ex-Weltkasse-Langläufer Peter Schlickenrieder als prominente Verstärkung in einem nicht minder reizvollen Wanderparadies: in der Alpenwelt Karwendel. Dabei hält sich der materielle und personelle Aufwand für die gastgebende Isartaler Tourismus-GmbH in Grenzen. „Wir stellen quasi die Region zur Verfügung“, teilt Fidler mit. Diese Freiluft-Veranstaltung bindet also keineswegs so viele Kräfte wie beim Intersport-Gipfeltreffen in Krün (2012 bis 2014) oder bei den „24 Stunden von Bayern“ im Vorjahr.

Peter Schlickenrieder sorgt bei Trophy für den Promi-Faktor.

Gleichwohl sollen die Sportfreunde aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Trophy, die von einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens begleitet wird, von der Landschaft zwischen Simetsberg und Wetterstein genauso begeistert sein wie die Teilnehmer der vorangegangenen Wanderspektakel.

Start- und Zielpunkt ist diesmal Wallgau. Von dort setzt sich der Pulk in zwei Kategorien in Bewegung. Die 12-Stunden-Tour, bei der 31 Kilometer und 1625 Höhenmeter gemeistert werden, führt über die Finzalm hinauf zum Krottenkopf. Nach dem Mittagessen in der Weilheimer Hütte (1955 Meter) wandern die etwa 125 Bergsteiger über die Via Alpina, vorbei an der Hohen Kiste, weiter zum Simetsberg. Für diese Exkursion soll’s laut Fidler noch Resttickets geben.

Weitaus strapaziöser ist die 24-Stunden-Variante mit einem Pensum von 67 Kilometern und 2300 Höhenmetern. Zunächst legen die ebenfalls 125 Teilnehmer die gleiche Tagesetappe mit ihren drei Bergführern zurück. Nach der Abendpause in Wallgau marschiert man mit Stirnlampe über die Buckelwiesen nach Mittenwald – zunächst zum Mitternachtshappen ins Hotel Alpenrose.

Über den Koboldpfad stehen dann die Leutascher Geisterklamm bei Mondschein, eine Querung des Kranzberggebiets und eine Frühstückspause am Barmsee auf dem Tourprogramm. Abgerundet wird der Mega-Marsch mit dem „Finisher-Frühstück“ im Haus des Gastes in Wallgau. Das haben sich die Trophy-Teilnehmer dann aber auch verdient.

Resttickets

zum Preis von 79 Euro für die 12-Stunden-Wanderung gibt es unter Telefon 0 86 52/9 77 60 oder online unter 24h-trophy.de/ticketshop.

Christof Schnürer

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