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Mit dem Hubschrauber wird der verletzte Bergsteiger ins Klinikum nach Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Viel Schnee erschwert Einsatz

Arnspitze: Mann (52) rutscht auf Schneefeld aus und stürzt Fünf-Meter-Wand hinab

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Das hätte schrecklich enden können: Ein Hesse musste von der Bergwacht Mittenwald an der Arnspitze gerettet werden. 

Mittenwald/Tirol – Ein Riesenglück hat ein 52-jähriger Bergsteiger aus Hessen gehabt: Er verunglückte am Freitag im Bereich der Arnspitze schwer, konnte aber von der Mittenwalder Bergwacht gerettet werden. „Oft gehen solche Unfälle tödlich aus“, berichtet Bereitschaftsleiter Heinz Pfeffer. Das Unglück ereignete sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr unterhalb der Arnspitze in der Nähe der Schutzhütte auf etwa 1800 Metern Höhe. 

Der 52-Jährige überquerte ein sehr steiles Schneefeld, rutschte aus und schlitterte eine Rinne in Richtung Tal hinab, stürzte eine fünf Meter hohe Wand hinunter und donnerte schließlich mit hoher Geschwindigkeit in ein Latschenfeld. Er zog sich dabei mehrere Schürf- und Prellwunden am ganzen Körper zu und brach sich den kleinen Finger. Das Ganze hätte viel schlimmer enden können. „Dass ein Unfall mit dieser Länge so ausgeht, ist fast schon ein Wunder“, meint Pfeffer. Der Bergsteiger konnte per Handy einen Notruf absetzen. Er wurde von der Bergwacht Mittenwald, die mit sechs Mann unterwegs war, aufgefunden, erstversorgt und schließlich mit der österreichischen Bergrettung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen geflogen. Einsatzleiter war Benni Wollesen. Der Einsatz dauerte zwei Stunden und gestaltete sich als schwierig. Die Bergwacht weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in den höheren Lagen immer noch sehr viel Schnee liegt.

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