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Vorbereitungen laufen: Zwei Mitarbeiter der Tiroler Firma Porr nehmen die Eisenbahnbrücke an der Schöttlkarstraße unter die Lupe. 

Busse werden eingesetzt

Bauarbeiten und Sperrungen an der Bahnstrecke nach Mittenwald

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Die Tage der Eisenbahnbrücke an der Schöttelkarstraße sind gezählt. Ende Mai wird das Konstrukt abgebrochen und durch eine neue Überführung ersetzt. Die Bauarbeiten beginnen am kommenden Freitag und sollen bis Dezember dauern – komplette Straßensperrung inklusive.

Mittenwald – Der Tiroler Baukonzern Porr leistet beim Lainbach-Hochwasserschutz seit Jahren gute Arbeit in Mittenwald. Nun wartet die nächste Herausforderung: Die alte Eisenbahnbrücke an der Schöttlkarstraße muss abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. 3,5 Millionen Euro lässt sich die Deutsche Bahn den Austausch kosten. Die schlechte Nachricht für die Anrainer: Während der Bauarbeiten, die am Freitag, 29. März, beginnen und Ende Dezember abgeschlossen sein sollen, bleibt die Schöttlkarstraße gesperrt. „Die Anwohner werden in den nächsten Tagen informiert“, teilt ein Bahnsprecher mit.

Überdies wird phasenweise nachts gewerkelt. „Damit wir den engen Zeitplan einhalten, müssen wir durcharbeiten, sonst schaffen wir’s nicht“, verdeutlicht Bauleiter Harald Peham von Porr. Grundsätzlich wollen die Tiroler nach Kräften leise vorgehen. Oder wie es der Mittenwalder Marktbaumeister Ralf Bues ausdrückt: „Es soll so geräuschlos wie möglich geschehen.“ Was angesichts der Menge an Material schwer sein dürfte. Insgesamt werden 60 Tonnen Stahl und 500 Kubikmeter Beton auf der Baustelle im Wohngebiet verarbeitet. „Die Zufahrten zu den Häusern sind gesichert“, betont Peham.

Die Operation Brücke verläuft dem Bahnsprecher zufolge in drei Abschnitten: „Während der ersten Gleissperrung (29. März bis 8. April) wird eine Sicherungskonstruktion für die Auflagerung der Hilfsbrücke und den Rückbau der alten Widerlager errichtet.“ Bei Sperre zwei (24. bis 28. Mai) ersetzt man den alten Übergang durch eine Hilfsbrücke, Gewicht 45 Tonnen. Während der letzten Sperrung (18. bis 22. Oktober) kommt dieses Konstrukt wieder raus, und der neue Übergang (65 Tonnen) wird auf die bis dahin errichteten Widerlager mit einem Autokran eingehoben.

Logischerweise verkehren während dieser Gleissperrungen auf dieser Strecke keine Züge. Diese starten und enden aus/in Richtung Garmisch-Partenkirchen und München im benachbarten Klais. Zwischen Klais und Mittenwald besteht ein Schienenersatzverkehr. Da in den kommenden Monaten zudem umfangreiche Gleisarbeiten auf österreichischer Seite stattfinden, pendeln auf der Karwendelbahnstrecke zwischen Klais und Innsbruck ebenfalls Busse. Harte Zeiten für Pendler.

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