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Die leichtverletzten Gebirgsjäger kommen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.

Zwei Retter in Verkehrsunfall verwickelt

Blitzschlag auf Bundeswehr-Übungsplatz

Mittenwald - Blitzeinschlag am Truppenübungsplatz auf dem Hohen Brendten. Ersten Informationen zufolge wurden dabei Gebirgsjäger einer Ausbildungs-Kompanie in Mitleidenschaft gezogen.

Gewitter mit schlimmen Folgen: Insgesamt 16 Soldaten einer Mittenwalder Bundeswehreinheit wurden heute gegen 16.30 Uhr am Standortübungsplatz Mittenwald/Luttensee, circa 250 Meter nördlich der Biathlonschießanlage  im Rahmen der Grundausbildung bei einem Biwak nach einem Blitzeinschlag verletzt. Drei Verletzte wurden unmittelbar nach dem Ereignis mit Rettungsfahrzeugen in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Die weiteren Verletzten wurden oberhalb der Gröblalm erstversorgt. Insgesamt 17 Rettungsfahrzeuge aus dem Landkreis und dem benachbarten Tirol trafen dort mit zwei Rettungshubschraubern ein. Des Weiteren waren die Bergwacht Mittenwald mit sieben Einsatzkräften und die Polizei Mittenwald mit drei Streifen vor Ort.

Zwei Rettungskräften aus Oberau wurde der Einsatz zum Verhängnis. Mit Blaulicht und Martinshorn waren die 19-jährige Fahrerin und ihr Begleiter (27) von der Schnelleinsatzgruppe des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Oberau unterwegs, als sie gegen 16.35 Uhr an der Rathaus-Kreuzung in Garmisch-Partenkirchen in einen Unfall verwickelt wurden.

Endstation Betonpfeiler: Auf dem Weg zum Unglücksort werden zwei Retter in einen Unfall verwickelt.

Ein Pkw-Lenker ignorierte sämtliche Warnhinweise und brauste einfach von der Bahnhof-Richtung Ludwigstraße weiter. Nach Auskunft der Polizei versuchten die Sanitäter noch, dem Wagen auszuweichen, rutschten aber auf Höhe der HypoVereinsbank in einen Betonpfeiler. Der Verursacher des Unfalls, von dem allerdings das Kfz-Kennzeichen bekannt ist, fuhr derweil seelenruhig weiter. Offenbar hatte er auch von davon nichts mitbekommen.

Die beiden Oberauer erlitten bei dem Unglück leichte Verletzungen und wurden vorsorglich ins hiesige Klinikum gebracht. Wie hoch der Schaden am Rettungswagen ist, war gestern nicht zu erfahren.

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