Wie aus einem Traum Wirklichkeit wird: Mittenwalder Sektionshaus wächst und wächst

Mittenwald - Der Rohbau schießt in die Höhe. Bei der Realisierung des künftigen Heims des Alpenvereins Mittenwald wird kräftig Gas gegeben. Der kühne Zeitplan: Im Herbst soll eröffnet werden.

Während noch vor knapp zwei Wochen eingangs des Mittenwalder Rieds die Bagger schaufelten, war kurz darauf der Grund mit Kies aufgefüllt, eingeebnet, und schon sind die Umrisse des neuen Vereinsheims der DAV-Sektion Mittenwald nicht mehr zu übersehen. Noch in diesem Jahr soll das kleine Haus des Alpenvereins bezugsfertig sein. "Im Herbst will ich hier schon mal eine Halbe trinken", scherzt Erster Vorsitzender Max Schmidt.

Laut Bauunternehmer Robert Danner ist dieser Wunsch durchaus realisitisch: "Die Grundmauer steht, und der Rohbau ist in 14 Tagen fertig." Derzeit arbeitet er mit fünf seiner Mannen am Mauerwerk.

"Lang wird's nicht mehr dauern, dann steht der "Hebauf" an, freut sich Schmidt nach fast zwei Jahren Grundstücksuche und zähen Verhandlungen mit den Behörden. Den Grund im Riedboden zwischen Isar und Skater-Areal - dieses durfte sogar um einige Meter verkleinert werden - stellte die Marktgemeinde der Sektion zur Verfügung. Vorher waren bereits einige andere Plätze im Gespräch, mit denen sich Schmidt und Co. jedoch nicht anfreunden konnten.

Das neue Vereinsheim mit einem Aufenthaltsraum, Büro und Mini-Vorgarten dient vor allem auch der Unterbringung der vielen Bücher sowie aller vorhandenen Geräte der AV-Untergruppen - von der Jugend über die Jungmannschaft bis zu den Kleinsten, den Zwergen.

"Bis jetzt standen alle Skier, Eispickel, Seile samt Klettergerät in den Kellern oder Dachböden der Gruppenleiter herum", erzählt Schmidt. Der Aufenthaltsraum sei allerdings weniger zum Feiern gedacht. Viel mehr würde er "als Ausbildungsstätte für unseren Nachwuchs und auch als Vorführraum von Filmen von deren Gemeinschaftstouren wertvolle Dienste leisten". Denn "bis jetzt mussten wir da immer mit den Kindern in irgendein Gasthaus gehen. Das war keine Lösung auf Dauer".

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