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Letzte Absprache: Wallgaus Kapellmeister Paul Neuner (l.) und Krüns Musikvorstand Franz Paul Reindl. fotos (2):ku

Gapa-Tattoo: Isartaler Musikkapellen vereint

Mittenwald - Auch wenn es nur für ein Konzert ist: Die Orchester aus Mittenwald, Krün und Wallgau werden beim Internationalen Militärmusik-Festival „Gapa Tattoo“ gemeinsam auftreten.

Das Premierenfieber steigt: Erstmals treten die Musikkapellen Mittenwald, Krün und Wallgau gemeinsam beim 10. Internationalen Militärmusikfestival „GaPa Tattoo“ (9./10. Mai) auf. Die Idee dazu wurde im Januar 2013 beim Neujahrsempfang im Offiziersheim geboren. Und zwar von einem, der selber gerne zum Instrument (Zither) greift: Mittenwalds Bürgermeister Adolf Hornsteiner.

„Er hat damals mit dem Organisator des Musikfestivals, Oberstleutnant Christian Prchal, diese Möglichkeit erörtert“, erinnert sich der Vorsitzende des Mittenwalder Blasorchesters, Florian Lipp. Im Nu war dieser in die Pläne miteinbezogen. Er durfte den kühnen Vorschlag auch an seine Amtskollegen in Krün und Wallgau weitergeben. Sehr rasch signalisierten diese ihre Zustimmung.

Heuer im Januar, ein Jahr nach Hornsteiners zündender Idee, begann dann die Feinabstimmung zwischen den Musikvorständen Lipp und Franz-Paul Reindl junior (Krün) sowie Wallgaus Kapellmeister Paul Neuner mit Organisator Prchal, der bekanntlich Ende des Monats beim Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen den Dirgentenstab an den Mittenwalder Karl Kriner weiterreicht. Die Arbeitsaufteilung liegt auf der Hand: „Die Vorstände haben den Ablauf organisiert, und die Dirigenten haben die musikalische Absprache getroffen und sich Gedanken um die Vorgaben gemacht“, berichtet Neuner.

Den drei Isartaler Orchestern werden im Olympia-Eissportzentrum zwölf Minuten für ihren Auftritt eingeräumt. „Wir sollen dabei die kulturellen Merkmale des Oberen Isartals einbauen“, plaudert Reindl aus dem Nähkästchen - also beispielsweise die Flößerei, den Geigenbau und die Holzwirtschaft.

Das Drehbuch für den Gapa-Tattoo-Auftritt hat Lipp erstellt. Sein Plan gliedert sich in drei Sequenzen: Den Einmarsch in der Reihenfolge Mittenwald, Krün und Wallgau, angeführt vom Mittenwalder Trommlerzug, dann spielen alle drei Kapellen den Holzhackermarsch. „Den haben wir schon bei Proben im Kurhaus Krün und in der Arena Mittenwald gemeinsam geübt“, verdeutlicht Neuner.

Reindl ergänzt, dass eine Choreografie für den Einmarsch nicht geplant sei. „Das überlassen wir den Profis, wir schauen, dass wir das Musikalische hinbekommen.“ Als Gag soll hinter den Kapellen ein Baum „gefällt“ werden und neun Plattler - je drei aus den beteiligten Orten - auftreten. Dabei werden sie nach einer Idee des alten Flößers Franz Sailer senior und Hans Hörmann senior (Schuster) aus Mittenwald auf einem 3,10 Meter breiten und 11,20 Meter langen Holzfloß zusammen mit dem Mittenwalder Jugendorchester ins Eisstadion einziehen.

Als dritte Sequenz wird der Marsch „Gruß an Böhmen“ gespielt. Improvisation ist alles: „Da unsere Zeitvorgabe auf acht Minuten gekürzt wurde, müssen wir umdisponieren und eventuell die Lieder kürzen“, informiert Reindl. Zum Ausmarsch erklingt „Zum Städtel hinaus“.

Am morgigen Samstag und am Montag, 5. Mai, wird im Olympia-Eisstadion der komplette Block nochmals eingeübt. Die Vorfreude sei riesig, bekundet Lipp. „Immerhin zieht diese Benefizveranstaltung weite Kreise. Wir sind froh, dass wir dabei sein und uns und die Alpenwelt Karwendel präsentieren dürfen.“ ku

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