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Hier soll sie hin - die neue Sporthalle.

Klares Ja im Gemeinderat

Weichen für Mittenwalder Sporthalle gestellt

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Baubeginn 2020, Fertigstellung 2021 – so lautet die Wunschvorstellung der Marktverwaltung zum Bau der neuen Sporthalle in Mittenwald. Am Dienstag hat der Gemeinderat mit 17:2 Stimmen das Projekt auf den Weg gebracht.

Mittenwald – Der Startschuss für die neue Zweieinhalbfach-Sporthalle auf dem Schulgelände ist gefallen. Der Marktgemeinderat beschloss mit deutlicher Mehrheit – nur Florian Lipp und Christoph Wörnle (beide Freie Wähler) waren dagegen – die Einleitung des Verhandlungsverfahrens. Das setzt sich aus drei Teilen zusammen: die Prüfung der Machbarkeit, die Vergabe der Leistungen und das Aufstellen eines Bebauungsplans. Wie Marktbaumeister Ralf Bues mitteilte, soll ein Teilnehmer-Wettbewerb veranlasst werden. „Drei bis fünf Bieter werden dann ausgewählt, die ihre Konzepte präsentieren.“

Ersten Schätzungen zufolge kostet der staatlich geförderte Komplex knapp vier Millionen Euro. Baubeginn soll 2020, die Fertigstellung 2021 erfolgen. Hauptnutznießer ist neben der Schule der TSV Mittenwald. Der überlässt der Gemeinde seine alte Halle und bekommt dafür ein Klubgebäude am neuen Trakt plus üppige Hallenzeiten auf Jahre hinweg. Alles geregelt im Eckpunktepapier, das zwischen Kommune und Verein ausgehandelt wurde. Der Gemeinderat beschloss mit 14:5 Stimmen, dass der Kontrakt unterzeichnet werden soll.

Vorher wurde darüber hitzig diskutiert. „Ich bin auch für den Bau der Halle“, betonte Sportreferent Josef Schandl (FW), „aber mir ist das Eckpunktepapier ein Dorn im Auge“. Darin würden dem TSV zu viele Kapazitäten zugebilligt. „Mir ist die Vereinbarung zu geknebelt.“

Zudem fragte sich Schandl: „Was kriegen wir denn für dieses Uralt-Gebäude?“ „Das wissen wir ganz genau“, erwiderte Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU) mit Verweis auf das Verkehrsgutachten. „Wir wissen gar nichts“, konterte Florian Lipp (FW), da bei einem Verkauf Kosten für den Abriss entstehen würden. „Wir haben ein Filetgrundstück“, schärfte Vize-Bürgermeister Gerhard Schöner (CSU) allen ein. Die Halle solle keinesfalls weiter verzögert werden, meinte Klaus Zwerger (Bürgervereinigung). „Immerhin tun wir jetzt schon zehn Jahre herum.“

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