Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer

Tragischer Frontalunfall auf der Ortsumfahrung fordert zweites Todesopfer
Parken an der Kirche soll künftig noch stärker von der Verkehrsüberwachung kontrolliert werden. foto. joho

Kampfansage an Parksünder

Mittenwald - Verkehrssündern rund um den Mittenwalder Kirchenvorplatz geht’s an den Kragen: Nachdem sich dort viele Autofahrer nicht an die Regeln halten, sollen sie schneller abkassiert werden.

Das wilde Parken rund um den Mittenwalder Kirchenvorplatz und an der Hochstraße ist schon seit Jahren Thema im Rathaus: „Da wird es vor allem in der Hochsaison sehr eng“, meinte Florian Lipp (Freie Wähler). Er und seine Gruppierung legten dem Bauausschuss des Gemeinderats einen entsprechenden Antrag vor. Um die Durchfahrt in den Ortsteil Gries künftig auch für Einsatzkräfte et cetera gewährleisten zu können, soll es Parksündern nun an den Kragen gehen.

„Wir werden eine bessere Überwachung zum Einhalten des Parkverbots durch den Zweckverband anordnen“, versprach Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU). Er strebt nun eine Erhöhung des Stundenkontos für diese kommunalen Kontrolleure an. Auch die bisherige Kulanzzeit, in der die Aufpasser ein Auge zudrücken, wird von elf Minuten auf drei verkürzt. Diese Punkte segnete der Bauausschuss einhellig ab.

Die Bedenken von Lipp, es gebe zu viele Park-Ausnahmegenehmigungen für den Bereich, wies der Rathauschef allerdings zurück. „Diese werden sehr restriktiv vergeben“, stellte Hornsteiner klar.

Zumal es momentan „nur eine berechtigte Ausnahmegenehmigung für einen Geschäftsinhaber gibt“, wie Ordnungsamtchef Hermann Baier dem Tagblatt erklärt. Die restlichen gehen nicht von der Marktgemeinde aus: „Handwerker-Parkausweise et cetera werden seitens des Landratsamts vergeben“, ergänzt Baier.

Auch auf weitere Schilder will man verzichten: „Das Richtzeichen ‚Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich‘ bezieht sich vom Parkverbot außerhalb der gekennzeichneten Flächen bis hin zum Fahren in Schrittgeschwindigkeit auf alles“, teilte Hornsteiner mit. Denn in Sachen Beschilderung gilt eine Devise: „So wenig wie erforderlich, so viel wie notwendig.“ joho

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