Hofft auf den Synergieeffekt: Karwendel-Regio Aussteller Martin Steinkasserer (r.) von der MarStein GmbH aus Leutasch im Gespräch mit Urlauber Jakob Litzinger und Tochter Marita Mann aus Mainz. Foto: kunz

Karwendel Regio: Besucherzahlen rückläufig

Mittenwald - Rückschlag für die Organisatoren der Mittenwalder Gewerbeschau: Weit weniger Besucher als 2009 kamen zur dritten Auflage der Karwendel Regio.

4500 Schaulustige waren’s im Vorjahr. Diese Zahl wurde diesmal bei der Karwendel Regio bei weitem nicht erreicht. Konkrete Zahlen kann oder will Mitveranstalter Michael Lochner offenbar nicht liefern, aber - gefühlt - waren es am Wochenende viel weniger, die in der Mittenwalder Arena vorbeischauten. Und ob’s wirklich nur an der vielzitierten Wirtschaftskrise und dem Wetter lag, dass auch bei den Ausstellern - statt 36 waren es nur noch 27 - das Interesse mau war, darf durchaus bezweifelt werden.

Ursachenforschung wegen des Dämpfers hat Lochner bereits betrieben, deshalb richtet er auch an alle Gewerbetreibenden den flammenden Appell: „Alle sollten Flagge zeigen und die Messe zur Präsentation ihrer Angebote nutzen.“ In diesem Zusammenhang fallen im die Landfrauen ein, die die beiden Jahre zuvor mit ihren hausgemachten Spezialitäten viele Neugierige an ihren Stand und damit auf die Messe zogen.

Doch aus Fehlern wollen die Organisatoren lernen: Deshalb werden Lochner und Mitorganisator Markus Lutter alle potenziellen Aussteller bereits im Sommer zu einem Vorab-Treffen einladen, um schon acht bis neun Monate zuvor mit ihnen die Rahmenbedingungen festzulegen.

Das hat natürlich einen handfesten Hintergrund: „Wenn wir bis Herbst die Standplätze belegen können“, meint Lochner, „dann ist auch Geld für eine umfassende vorbereitende Werbung, ein größeres Rahmenprogramm und eine Erweiterung der grenzüberschreitenden Komponente vorhanden“.

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