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Aktienübernahme wieder Thema

Karwendelbahn: Ende der Eiszeit in Sicht?

Damals schlug die Marktgemeinde den Erwerb der Karwendelbahn-Aktien aus. Der Betrag - zu hoch. Nun kommt in das Thema offensichtlich wieder Bewegung. 

Mittenwald – Kommen sich die Konsortium AG und die Marktgemeinde Mittenwald in Sachen Aktienübernahme bei der Karwendelbahn AG ein Stück näher? Offenbar kommt in dieser Frage zwischen den beiden zerstrittenen Hauptaktionären etwas Bewegung in dieses Thema.

Am Ende der Gerichtsverhandlung am Mittwoch klang zumindest aus den Worten von Wolfgang W. R., dem starken Mann der Konsortium AG, zumindest so etwas wie Gesprächsbereitschaft aus seinen Worten heraus. Bürgermeister Adolf Hornsteiner bestätigt auf Tagblatt-Anfrage, dass man der Gegenseite „drei Terminvorschläge“ genannt habe. „Jetzt warten wir auf eine Antwort.“ Wird bei einem möglichen Zustandekommen eines Treffens auch das Thema Aktienübernahme seitens der Kommune angeschnitten? „Um was soll es sonst gehen“, meint der Rathauschef kurz und knapp.

Dialogbereitschaft signalisiert auch die Konsortium AG, die über 40 Prozent der Karwendelbahn-Anteile hält und mit Patrick K. den Vorstand und mit Wolfgang W. R. den Aufsichtsratsvorsitzenden stellt. „Der Markt Mittenwald ließ über seinen Anwalt bei der Konsortium AG anfragen, ob in Verhandlungen über den Verkauf der Aktien der Karwendelbahn AG eingetreten werden könnte“, heißt es in einer Presse-Mitteilung der Karwendelbahn AG. „Hintergrund der Angelegenheit ist der Umstand“, dass es im vergangenen Jahr „eine Vereinbarung zwischen der Konsortium AG und dem Bürgermeister der Marktgemeinde Mittenwald, Herrn Adolf Hornsteiner gab, die Aktien an der Karwendelbahn zu einem Betrag von 145 Euro je Aktie zu erwerben“. Weiter steht in der Verlautbarung: „Der Gemeinderat lehnte diese Vereinbarung ab und machte ein Gegenangebot von 80 Euro je Aktie. Danach wurden keine weiteren Gespräche geführt.“

Nun also möchte man sich zumindest wieder an einen Tisch setzen.

csc

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