In der eislosen Halle steht Arena-Mitarbeiter Maximilian Mayer. Diese soll im September wieder nutzbar sein.
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In der eislosen Halle steht Arena-Mitarbeiter Maximilian Mayer. Diese soll im September wieder nutzbar sein.

Wärmetauscher in der Arena defekt

Mittenwalder Vereine auf Eis gelegt

Wegen eines defekten Wärmetauschers bleibt die Arena Mittenwald bis auf Weiteres ohne Eis. Das trifft vor allem die heimischen Sportvereine.

Mittenwald - Schlechte Nachricht für alle Vereine, die in der Arena Mittenwald auf Eis trainieren und spielen wollen. Seit Montag, 19. Juli, ist der Wärmetauscher defekt. Damit gibt es vorläufig kein Eis. Dies gibt Maximilian Mayer im Namen seiner Mutter und Arena-Betreiberin Jutta bekannt. „Wie lange die Reparatur dauert und wie hoch die Kosten sind, ist derzeit nicht absehbar.“ Das Ersatzteil sei aber mittlerweile eingetroffen, die Reparatur kann also beginnen.

Betroffen von der Misere ist neben dem EKV Mittenwald mit seinen Eissternchen – das Sommercamp Mitte August ist abgesagt – und den Eisstock schießenden Ortsvereinen EC Mittenwald, EC Ferchensee, FC Mittenwald auch der EV Mittenwald. „Eigentlich wollten wir im August mit dem Training unserer Eishockey-Mannschaften beginnen“, bedauert der EVM-Vorsitzende Ralf Marte. Daraus wird nichts. „Wir hatten uns schon die entsprechenden Eiszeiten herausgesucht.“

Die von Harry Wittlinger betreute Bezirksliga-Herren-Mannschaft will versuchen, mit ihrem obligatorischen Trainingslager in Kitzbühel den Ausfall zu kompensieren. Mittlerweile waren Fachleute zur Begutachtung vor Ort. „Sie sind alle sehr zuversichtlich, dass wir spätestens Mitte September wieder Eis haben“, betont Mayer. Dies glaubt auch der Werkleiter der Gemeindewerke Karwendel Energie und Wasser (KEW) Matthias Pöll. „Wir sind quasi als moralische Unterstützung in den Vorfall eingebunden worden und haben zusammen festgestellt, dass eine Reparatur zu vertretbaren Kosten möglich ist, da es ein passendes Ersatzteil gibt.“

Übrigens: Die bekannt gewordene Bitte einiger Bürger, dass sich die Gemeinde finanziell mit öffentlichen Mitteln an den Reparaturkosten beteiligen soll, ist aufgrund der Verpachtung des Eisstadions an die Familie Mayer nicht machbar. „Wir versuchen alles, dass wir allen Eissportlern so schnell wie möglich wieder eine Eisfläche anbieten können“, versichert der ehemalige Eishockeyspieler Maximilian Mayer. Wolfgang Kunz

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