Mit Atemschutz: Die Dienste der Feuerwehr sind gefragt (Symbolbild).
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Mit Atemschutz: Die Dienste der Feuerwehr sind gefragt (Symbolbild).

Brand in Mittenwald

Mann zündet Kerzen an und geht schlafen: Feuerwehr muss ausrücken

  • Roland Lory
    VonRoland Lory
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Ein Brand in Mittenwald ist am Mittwoch glimpflich ausgegangen. Ein Mann erlitt dabei eine leichte Rauchvergiftung.

Mittenwald – Einem Rauchmelder und einem aufmerksamen Nachbarn ist es zu verdanken, dass ein Brand in Mittenwald am Mittwoch glimpflich ausging. Ein 56-jähriger Mann hatte nach Polizeiangaben in seiner Wohnung am Schwarzenfeld gegen 22.30 Uhr zwei Kerzen auf dem Wohnzimmertisch angezündet und sich anschließend ins Bett zum Schlafen gelegt. Die Kerzen brannten ab und entzündeten unter anderem Zeitschriften auf dem Tisch. Ein Nachbar hörte, dass der Rauchmelder im Flur anschlug. Er verständigte unverzüglich die Feuerwehr, weckte den Wohnungsinhaber durch Klopfen an der Tür auf und brachte ihn in Sicherheit. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte die Wohnung und stellte fest, dass der Brand fast erloschen war. Die Wehr löschte Glutreste, danach musste die stark verrauchte Wohnung nur noch durchgelüftet und das verbrannte Material entsorgt werden. Der 56-Jährige wurde mit einer leichten Rauchvergiftung kurz vor Mitternacht ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert.

Vor Ort befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Mittenwald mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen, ein Krankenwagen und ein Notarzt, sowie eine Streife der Polizeiinspektion Mittenwald. Letztere nahm die Ermittlungen auf. Seit 2018 gibt es in Bayern eine Rauchmelderpflicht. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass damit Brände frühzeitig erkannt werden, die Gesundheit der Bürger geschützt und Sachschäden gering gehalten werden können.  

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