Die letzte Predigt hält Pfarrer Klaus-Peter Lehner (l.) bei seinem Abschiedsgottesdienst, hier gemeinsam mit Dekan Thomas Gröner.  foto: kunz
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Die letzte Predigt hält Pfarrer Klaus-Peter Lehner (l.) bei seinem Abschiedsgottesdienst, hier gemeinsam mit Dekan Thomas Gröner. foto: kunz

Letzter Arbeitstag für Militärpfarrer Lehner

Mittenwald - Neue Wege geht Mittenwalds Militärpfarrer Klaus-Peter Lehner: Er ist bereits ab morgen als Standortpfarrer in Ingolstadt tätig. Die fünf Jahren in Mittenwald bescherten ihm prägende Erlebnisse.

Einsätze im Kosovo, Motorrad-Wallfahrten und unzählig viele Gottesdienste: Klaus-Peter Lehner hat in Mittenwald viel erlebt. Als katholischer Militärpfarrer begann er am 1. September 2005 seinen Dienst im Isartal. Genau fünf Jahre später heißt es nun Abschied nehmen:

Die Gemeinde von St. Peter und Paul, die der 52-Jährige tatkräftig unterstützte, hat den Pfarrer ins Herz geschlossen. Und er sie. „Für mich war Mittenwald eine geschenkte Zeit“, zieht der Geistliche eine persönliche Bilanz.

Nicht nur die Pfarrei St. Peter und Paul, sondern auch die Kaserne sind für den studierten Theologen ein Stück Heimat geworden. Als besonders einschneidende Zeit hat er die beiden Auslandsaufenthalte im Kosovo erlebt. „In dieser komprimierten Zeit lernte ich die Soldaten bei deren permanentem Einsatz am intensivsten kennen.“ Für jeweils vier Monate war Lehner 2007 und über die Jahreswende 2008/2009 gemeinsam mit den Soldaten im Krisengebiet. „Ich habe von verantwortungsbewussten Soldaten profitiert und konnte ihnen vielleicht Impulse fürs Leben mitgeben.“ Bei den Angehörigen der Bundeswehr sagt Lehner am 1. Oktober mit einem Abschiedsgottesdienst in der Kapelle der Karwendel-Kaserne Lebewohl. Dann soll auch Lehners Nachfolger vorgestellt werden, der bislang noch nicht gefunden ist.

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