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Martina Beck bei der Zug-Taufe in ihrer Heimat Mittenwald. Oft ist sie mittlerweile nicht mehr daheim.

Noch oft zu Besuch in der Heimat

Martina Beck im Interview: "Mama-Sein ist ein Fulltime-Job"

Mittenwald - Große Ehre für Ex-Biathletin Martina Beck: In ihrer Heimatgemeinde durfte sie einen ICE taufen. Und erzählte dabei gleich aus ihrem Privatleben.

Mittenwalds Ehrenbürgerin und Ex-Biathlon-Star Martina Beck (dreimal Silber und einmal Bronze bei Olympischen Spielen, je dreimal Weltmeisterin und Vize-Weltmeisterin sowie 15-fache Weltcupsiegerin) hat am Wochenende in ihrem Heimatort einen ICE-Zug auf den Namen Mittenwald taufen dürfen. Und gibt Einblicke ins Privatleben.

 - Sie sind mit Ehemann Günther und den drei Kindern zur Zugtaufe gekommen. Hat es Spaß gemacht?

 „Ja, weil ich eine ehrenvolle Aufgabe hatte und der Zug nicht mit Sekt, sondern mit Bier getauft wurde. Nebenbei habe ich noch meine Mama (Anm. d. Red.: Anneliese Glagow), meine Schwester Anja und viele Verwandte getroffen.“ 

 - Haben Sie und Ihr Ehemann Günther als österreichischer Ex-Biathlet in der neuen Heimat in Höhnhart bei Braunau im Innviertel überhaupt noch Zeit für sportliche Betätigungen?

„Nicht viel, denn bei drei Kindern im Alter von viereinhalb, drei und einem Jahr ist Mama-Sein ein Fulltime-Job, der nie langweilig wird. Daneben haben wir auch keinen Babysitter, denn meine neben uns wohnenden Schwiegereltern sind selbst in ihrem Betrieb eingespannt.“ 

- Was verbindet Sie und Ihren Mann überhaupt noch mit dem Biathlonsport? 

„Mein Mann arbeitet als Arzt im Revital Aspach und ist im Winter als Kommentator im ORF-Fernsehen mit Sportkamerad Christoph Sumann im Einsatz. Ich bin im Winter für einige Sponsoren noch bei den drei Weltcup-Rennen in Hochfilzen, Oberhof und Ruhpolding tätig.“

 -Wie oft schafft es die Familie Beck noch, nach Mittenwald zu kommen? 

„Wir versuchen, hier Urlaub zu machen und kommen ansonsten regelmäßig. Schon in drei Wochen sind wir wieder da.“

Wolfgang Kunz

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