+
Auf eine gute Zusammenarbeit: (v. l.) Sabrina Blandau, Ralf Kreutzer, Thomas Schwarzenberger, Adolf Hornsteiner und H ansjörg Zahler freuen sich auf das Arrangement mit dem Regionalverkehr Oberbayern.

Alpenwelt Karwendel: Zusammenarbeit mit dem Regionalverkehr Oberbayern 

Kostenlos und unbegrenzt

  • schließen

Eine Busfahrt zur Wieskirche oder zur Kristall-Therme Trimini in Kochel – und das zum Nulltarif. Auf dieses lukrative Angebot können Urlauber mit der AlpenweltCard ab 1. Mai landkreisweit zurückgreifen. Ermöglicht wird das durch die Kooperation zwischen der Tourismus-GmbH Alpenwelt Karwendel und dem Regionalverkehr Oberbayern (RVO).

Oberes Isartal – Die Probephase, die seit 1. Januar noch bis Ende April läuft, hat Appetit auf mehr gemacht. Ab 1. Mai wird die Zusammenarbeit zwischen der Alpenwelt Karwendel und dem RVO ausgeweitet. Für den Mittenwalder Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU), derzeit Aufsichtsratsvorsitzender der Isartaler Tourismus-GmbH, bedeutet das einen „großen Mosaikstein für das Zusammenwachsen der Region“.

Wirtschaftlich betrachtet, ist das Arrangement mit dem Regionalverkehr Oberbayeren, neudeutsch ausgedrückt, eine klassische Win-Win-Situation. Alle profitieren: Die Fremdenverkehrsdestination Alpenwelt Karwendel, weil sie zufriedenere Urlauber hat, die RVO, weil mehr Kunden zusteigen, und nicht zuletzt der Gast, weil er gratis den ganzen Landkreis und darüberhinaus (Kochel, Wieskirche) bereisen kann. Möglich macht das die AlpenweltCard (elektronische Gästekarte). Wer in deren Besitz ist, kann mit den RVO-Bussen inzwischen auch ins Elmauer Tal fahren. Den Fehlbetrag gleichen anteilsmäßig die drei Alpenwelt-Partnergemeinden Wallgau, Mittenwald und Krün aus. „Eine tolle Geschichte“, findet RVO-Niederlassungsleiter Ralf Kreutzer. „Denn der Gast denkt nicht in Landkreisgrenzen.“

Dem pflichtet Alpenwelt-Geschäftsführerin Sabrina Blandau vollends bei: „Der Urlauber kann sich in der ganzen Region bewegen“ – ob zum Abstecher nach Linderhof oder zum Entspannen in die Therme Trimini in Kochel. Dorthin steuert die RVO-Linie 9608 sieben Mal hin und zurück (am Wochenende sechsmal). „Dadurch kann auch Individualverkehr vermieden werden“, glaubt Hornsteiner. „Wir sind überzeugt, dass das hoch attraktiv ist“, ergänzt dessen Wallgauer Kollege Hansjörg Zahler (CSU). Im Hinblick auf den erweiterten Fahrplan spricht auch Krüns Rathauschef Thomas Schwarzenberger (CSU) von einer „deutlichen Verbesserung“.

Zudem pendelt auch weiterhin der Wander-, Ski- und Gästebus zwischen den bekanten Ausflugszielen (Kranzberg, Elmau, Kranzbach etc.) – sozusagen als Partner der RVO. Ebenfalls wieder im Angebot: Ab 13. Mai – und damit einen Monat früher als sonst – bringt der Bergsteigerbus (Linie 9569) Erholungssuchende in die Eng. Jetzt fehlt im Grunde nur noch eines: eine Zusammenarbeit mit den Tiroler Nachbarn.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mittenwalder Asylbewerberheim evakuiert
 Gasgeruch hat am Weidenweg einen Einsatz ausgelöst. 38 Bewohner musste die Flüchtlingsunterkunft verlassen. Doch der Grund für den Gestank war nicht der vermutete. 
Mittenwalder Asylbewerberheim evakuiert
Wankfestival: 1700 Tickets werden noch verkauft
Die Besucher wird‘s freuen: Das Bergfestival am Wank kann im Freien stattfinden. Die Wetterprognosen fallen gut aus. 
Wankfestival: 1700 Tickets werden noch verkauft
Café Alpenblick auf Zukunftskurs
Die junge Generation packt an, krempelt ein wenig die Räumlichkeiten um: Während erste Arbeiten schon beendet sind, hat die Familie Holzer noch viel mit dem Gebäude vor. 
Café Alpenblick auf Zukunftskurs
Partenkirchner Festwoche: Retro-Abende füllen das Zelt
Und schon sind sie wieder vorbei. Zehn Tage Festzelt am Schützenhaus. Die Bilanz ist insgesamt positiv. Der Trachtenchef, der Wirt und die Polizei sind zufrieden. Trotz …
Partenkirchner Festwoche: Retro-Abende füllen das Zelt

Kommentare