Polizist bei Kontrolle am Münchner Hauptbahnhof angegriffen - Unbeteiligter sticht ihn von hinten nieder

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Mit neuer Kleidung präsentiert sich die Lawinenkommission.

 Lawinenkommission Mittenwald

Bestens gewappnet für den Winter

Die Lawinenkommission Mittenwald ist startklar für den Winter. Ein zentrales Thema ist die Ausbildung. 

Mittenwald – Fit und frisch eingekleidet startet die Mittenwalder Lawinenkommission in den Winter. Nicht zuletzt dank des Sponsorings der Firma Salewa sind alle Mitglieder der ehrenamtlichen Organisation im neuen Outfit auch bei widrigen Wetterverhältnissen weiterhin bestens ausgerüstet und können ihrem Auftrag nachkommen. Dieser ist: Sicherung von Wanderwegen, Loipen, Skiabfahrten, Straßen und lawinengefährdeten Siedlungsbereichen in der Marktgemeinde.

„Unsere Kleidung wird schon ordentlich beansprucht und muss deswegen turnusmäßig ersetzt werden“, sagt Obmann Heinz Pfeffer. Und Christian Lutz von Salewa erklärt: „Wir sind alle gerne in den Bergen unterwegs und möchten auch, dass alle wieder gesund von ihren Touren nach Hause kommen, deswegen unterstützen wir das Ehrenamt.“

Die Lawinenkommission sperrt nicht Straßen und Pisten, sondern gibt als Fachorganisation eine Empfehlung an die jeweiligen Sicherheitsbehörden wie Gemeinden und Landratsämter ab, die ihrerseits dann für die notwendigen Schritte sorgen.

Mit Hannes Struß konnte für diesen Winter ein neues Mitglied gewonnen werden, „so dass wir mit je fünf Mitgliedern in drei Gruppen vollzählig in den Winter starten können“, betont Hermann Baier, Amtschef im Rathaus. Seit jeher wechseln sich die drei Gruppen wöchentlich ab, damit die zeitliche Belastung für den Einzelnen nicht zu groß ist. „Nicht jedes unserer Mitglieder kann berufsmäßig unsere Arbeit im Alltag mit einbauen und ist deswegen auf die Unterstützung durch den jeweiligen Arbeitgeber angewiesen. Das ist schon aller Ehren wert,“ bekräftigt Obmann Pfeffer. Im vergangenen, sehr schneereichen Winter wurden insgesamt 1380 Einsatzstunden gezählt, sowie 64 Einträge in das LWDKIP. Das ist eine internetbasierte Informations- und Dokumentationsplattform. Die Einrichtung wird vom Land Tirol betrieben und leistet auch den grenznahen bayerischen Lawinenkommissionen wertvolle Dienste.

Ein zentrales Thema ist die Ausbildung. Regelmäßig nehmen die Kommissionsmitglieder an Aus- und Fortbildungen teil. Diese werden von der Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt organisiert. Als Schulungszentrum kann dabei auf die Einrichtung der bayerischen Bereitschaftspolizei am Sudelfeld zurückgegriffen werden. Auch in diesem Winter nehmen wieder drei Mitglieder an den Lehrgängen teil und bringen frische Informationen und Impulse mit.

Eine technische Neuerung gibt es noch am Karwendel: Im Sommer wurde eine neue Messstation unterhalb des mittleren Sprengpunktes im Auslösebereich der Rainlähne installiert. „Mit dem dort montierten Messgeber für die Schneehöhe bekommen wir Informationen, die uns in der Beurteilung der Gesamtsituation wertvolle Dienste leisten können“, verdeutlicht Pfeffer: „Somit sind wir für den kommenden Winter gut gerüstet.“

Klaus Rosenberger 

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