Karwendelgebirge
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Im Karwendelgebirge war am Wochenende ein Wanderer unterwegs. Über schroffes Felsgebirge stürzte er vermutlich ab.

Vermutlich im Felsgelände abgestürzt

Münchner Wanderer vermisst: Suche nimmt tragisches Ende - für 30-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät

  • Franziska Konrad
    vonFranziska Konrad
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Traurige Gewissheit gibt es für die Familie eines vermissten Bergwanderers: Der 30-Jährige konnte im Karwendelgebirge nur noch tot geborgen werden. 

Mittenwald - Die Suche nach einem vermissten Bergwanderer im Karwendelgebirge nahm ein tragisches Ende: Der 30-jährige Münchner konnte nur noch tot gefunden werden.

Mittenwald: Münchner macht sich auf zu Bergwanderung - dann gibt es von ihm kein Lebenszeichen mehr

Nachdem Angehörige des Wanderers mehrere Tage nichts von ihm gehört hatten, meldeten sie den 30-Jährigen am Montagabend bei der Polizei als vermisst. Vergangenen Samstag war der junge Mann mit dem Zug zu einer Bergwanderung aufgebrochen. An jenem Tag hatte er laut Polizeibericht zum letzten Mal Kontakt zu seiner Familie.

Sein genaues Ziel war zunächst nicht bekannt. Über einen Bekannten erfuhren die Beamten jedoch, dass der 30-Jährige eventuell zur Mittenwalder Hütte und zum Gamseck im Karwendelgebirge gehen wollte.

Vermisster Bergwanderer im Karwendelgebirge: Suchtrupp findet Mann leblos nahe der Arzgrube

Umgehend leiteten die Beamten eine Suchaktion ein. Auch die Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, die Bergwacht Mittenwald und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Im Bereich der Arzgrube stieß der Suchtrupp schließlich auf den leblosen Mann.

Nach ersten Erkenntnissen stürzte der Mann aus Richtung Gamseck über schroffes Felsengelände ab. Weitere Ermittlungen zur genauen Unfallursache hat ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe übernommen.

Ein lebensgefährlicher Freizeitspaß spielte sich am Wochenende am Eibsee ab: Ausflügler spazierten über den teils zugefrorenen See - die Polizei warnt vor einer „trügerischen Sicherheit“. Und der Alpenverein will bald einen Bergbus einsetzen, der Wanderer und Ausflügler von München an besondere Ziele in den Bergen bringt. Er zieht dabei Lehren aus dem Corona-Sommer 2020. Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem neuen, regelmäßigen GAP-Newsletter. (kof)

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