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Die Bewohner wurden mit starker Rauchvergiftung geborgen.

Defekt blieb lange Zeit unbemerkt

Schreck-Moment in Mittenwald: Nachbarin sieht plötzlich Rauch aufsteigen - da ist es schon fast zu spät

Plötzlich qualmte es aus allen Fenstern und Türen: Wegen einer extremen Rauchentwicklung im Keller drohte ein Mittenwalder Ehepaar in ihrem Einfamilienhaus zu ersticken.

Mittenwald - Sie sind schwer verletzt, als Einsatzkräfte der Feuerwehr die beiden Senioren am Dienstag-Vormittag aus ihrem Einfamilienhaus bergen. In ihrem Keller kam es Stunden zuvor zu einer Verpuffung im Heizungskeller. Innerhalb kurzer Zeit standen sämtliche Stockwerke des Anwesens in der Mittenwalder Riedkopfstraße in dichtem Rauch gehüllt. Zwei Rettungshubschrauber brachten die beiden 94- und 90-Jährigen ins Unfallklinikum Murnau. Sie erlitten zwar eine starke Rauchvergiftung, „sind aber außer Lebensgefahr“, teilt Thomas Holzer, Dienststellenleiter der PI Mittenwald, mit.

Fotostrecke: Ganzes Haus voll Rauch - Ehepaar schwer verletzt

Die Beamten vermuten einen technischen Defekt im Heizungskeller, der den lebensgefährlichen Qualm auslöste. Bereits am frühen Morgen bemerkte die Ehefrau, das etwas nicht stimmt. Sie verständigte die Nachbarin. Diese sah bereits von außen am Haus Rauch aufsteigen und alarmierte umgehend Feuerwehr und Rettungsleitstelle. 

Rauch in Mittenwalder Einfamilienhaus: Ehepaar (94, 90) schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr

Von diesem Heizungskeller aus verbreitete sich der Rauch im gesamten Haus.

Nachdem die Brandbekämpfer das Haus belüfteten, konnte der Unfallort von polizeilichen Ermittlern und einem Heizungstechniker untersucht werden. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen. Im Einsatz waren 30 Feuerwehr-Kameraden, 20 Mitglieder des Bayrischen Roten Kreuzes einschließlich einer Schnelleingreif-Truppe und vier Beamte der Polizeiinspektion Mittenwald. 

joho

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