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Sind hochzufrieden mit dem Ergebnis: (v.l.) Sabrina Blandau (Alpenwelt Karwendel), Ralf Bues (Marktbaumeister), Adolf Hornsteiner (Bürgermeister) und Philipp Golka (Büroleiter). 

Mehr Kunden- und Mitarbeiterkomfort

Mittenwalder Tourist-Info modernisiert

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Heller, freundlicher, zeitgemäßer: Die Mittenwalder Tourist-Information erstrahlt in neuem Glanz. In nur sechs Wochen wurde sie umgebaut.

Mittenwald – Jedes Stück sitzt wie angegossen, wurde extra maßgefertigt und nicht in einem Katalog bestellt. „Es gibt sie sonst nirgends“, sagt Sabrina Blandau, Geschäftsführerin der Alpenwelt Karwendel GmbH. Nur in Mittenwald. Nur in der Tourist-Info. Dort ist das Interieur als alten Tagen aus- und die Moderne eingezogen. Die Anlaufstelle für Gäste und Vermieter präsentiert sich nun im neuen Gewand.

Der Umbau war überfällig. Der letzte liegt weit zurück. Etwa 25 Jahre ist er her. „Damals waren die Arbeitsplätze noch nicht auf Computer ausgelegt“, nennt Büroleiter Philipp Golka nur einen der Gründe für die notwendige Neugestaltung. An diese Zeiten erinnert jetzt nichts mehr.

Planer und Marktbaumeister Ralf Bues hat sich einiges einfallen lassen. Blandau bezeichnet den neuen Stil als „alpenländisch, aber modern“. Zwar wirkt die Tourist-Info auf den ersten Blick kleiner, das hängt jedoch mit der eingezogenen Wand zusammen, die den Kundenbereich von den Sachbearbeiter-Büros trennt. „Das Back-Office ist jetzt wirklich back“, sagt Golka und lacht. Allein wegen des reduzierten Geräuschpegels sei diese Lösung von Vorteil. Gleichzeitig entspricht die Aufteilung einem „zeitgemäßerem Erscheinungsbild“, ergänzt Blandau.

Dieses sticht einem schon am Eingang ins Auge. Rechts davon können Gäste auf den hellen Holzbänken Platz nehmen und in den Broschüren blättern, die sich in den beleuchteten Regalen übersichtlich aneinanderreihen. Oder sie schauen die Filmchen an, die auf dem Flatscreen gezeigt werden. Ein paar Leistungsträger und Gastgeber stellen sich darin vor, erzählt Golka. Das gehört zum Konzept, das einen großen Selbstbedienungsbereich beinhaltet. Ein solcher entspreche mehr dem Zeitgeist. Wer lieber den persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern der Tourist-Info sucht, braucht sich nur nach links orientieren. Zu den drei „Countern“, also den Tresen der Berater.

In nur sechs Wochen haben die in erster Linie heimischen beauftragten Firmen die Räumlichkeiten neu eingekleidet, sogar samstags und sonntags gewerkelt. Für Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU) keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Engagement, das „allen Respekt verdient“. Somit ist der letzte Schritt der Rathaus-Sanierung getan. „Der Kreis schließt sich“, sagt der Gemeindechef, dem das Ergebnis überaus gefällt.

Selbst bei der Höhe der Investition hat er gute Nachrichten. Mit Kosten von 85 000 Euro kalkulierte die Gemeinde für die Modernisierung (samt Sanitärbereich). Sie wurden nicht überschritten. Mehr noch: Man legte eine Punktlandung hin. Finanziell wie optisch. 

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