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Party in Mittenwald: Da wir getanzt und gesungen.

Mittnacht  zum zehnten Mal

Mittenwald feiert: Willkommen auf der Partymeile

Boogie-Woogie, Salsa oder deutscher Schlager: Es war am Samstagabend für jedermann etwas bei der Mittenwalder Mittnacht im Programm. Zehn Bands heizten bei der zehnten Auflage des „Isarflimmerns unterm Karwendel“ dem dankbaren Partygästen ein.

Mittenwald – Auch beim zehnten Mal hat der Mittenwalder Kneipen-Marathon nichts von seiner Magie verloren. Am Samstag schwärmten wieder einige hundert Partyfreunde im Zentrum aus, um die Mittnacht – das „Isarflimmern unterm Karwendel“ – live und hautnah zu erleben.

Los ging’s traditionell im Obermarkt auf einem Bierlaster. Auf dieser Bühne in der Fußgängerzone wechselten sich die Beat Bulls und Liedermacher Heinz Heibling alias „Heinz und die Detektive“ ab. Nach diesem munteren Aufgalopp ging’s in bewährter Weise in den Lokalitäten weiter – beispielsweise im „Espetada“. Dort prosteten sich die Freundinnen Beate, Angelika und Maryse zu. Letztere verrät: „Wir sind gezielt hierher gekommen.“ Denn die drei Damen vom Davidchor stehen auf Latin-, Salsa- und Dance-Hits, in diesem Falle dargeboten von „Fretless“ aus Murnau. Beim Faslbeck spielten die Multi-Instrumentalisten des Orchesters Kurzweil auf. Mitten im Partyvolk: Peter Fischer. „Mit Freunden haben wir uns rechtzeitig einen Platz gesichert, die Band hat uns schon bei der letzten Mittnacht gut gefallen.“ Voll war’s auch bei Hans Jürgen und seiner Tochter Julia, die mit deutschen Partykrachern Oktoberfeststimmung in die Südtiroler Stub’n zauberten. Dabei machte akute Raumnot erfinderisch, wie die Scharnitzerin Franziska Kriner erzählt. „Weil es so voll war, habe ich mit meinem Bruder Maxi auf der Bank getanzt.“

Den Weg aufs Parkett musste sich das Partyvolk auch im Alt Mittenwald erkämpfen. Dort gab’s von der Münchner Formation Roxx Doxx um Frontmann Willi Augustin Chartbreaker von AC/DC, Neil Young, Bob Dylan und den Rolling Stones auf die Ohren. Konträr dazu die Musik im Keller des Collage, in dem GM & The Bluesbusters mit erdigen Slow-Blues-Nummern und Boogie-Woogie unterhielten. Nebenan im Sterngarten lieferten Andrea & Michael mitunter sogar Volksmusik. Kam ebenfalls an wie der Bluegrass- und Country-Mix von „Georgiarina & The Loose Screws“ im Wildfang. Für viele endete die Partymeile im Postkeller mit einer heißen Bühnenschau von Root Bootleg um Leadsänger Racky Demharter. „Überall gab es super Musik“, schwärmte Simone aus Garmisch-Partenkirchen. „Im Vergleich zur GAP-Live-Night hat’s mir hier besser gefallen.“

Wolfgang Kunz

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