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Wird energetisch saniert: der Kindergarten an der Mittenwalder Wörnerstraße.

Förderung für Sanierung bewilligt

Geldsegen für Mittenwalder Kindergarten

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Mittenwald - Dieser Bescheid kommt einem Weihnachtsgeschenk gleich: Die Regierung von Oberbayern bewilligt für die Sanierung des Pater-Ägidius-Jais-Kindergartens in Mittenwald den beantragten Zuschuss. Somit können die Arbeiten in Angriff genommen werden.

 Er hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Alterserscheinungen bleiben nicht aus. Der Wunsch, den Pater-Ägidius-Jais Kindergarten in Mittenwald aufzupäppeln, steht schon länger im Raum. Jetzt kann er wahr werden. Wie Marktbaumeister Ralf Bues in der Gemeinderatssitzung bekannt gab, hat die Regierung von Oberbayern im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderprogramms eine Finanzspritze in Höhe von etwa 380 000 Euro bewilligt. Geld, das in die energetische Sanierung des Gebäudes an der Wörnerstraße 13 fließt. Seit dessen Entstehung in den 1970er Jahren ist in dieser Richtung nichts mehr passiert.

„Es ist nun geplant, diesen Missstand abzustellen“, sagte Bues. Eigentlich wollte man schon früher anpacken. Die Kommune bewarb sich bei dem Programm und stellte das notwendige Budget für das Vorhaben von rund 420 000 Euro in den Etat für 2016 ein. Im Mai kam schließlich ein erstes positives Signal: Das Projekt wurde aufgenommen, die Fördersumme aus Mitteln des Bundes in Aussicht gestellt. Dann verstrichen die Monate. Bis jetzt. Bis die frohe Botschaft eintrudelte. Dass der Gemeinderat die entsprechenden Mittel im Vorgriff auf den Haushalt 2017 einstimmig genehmigte, reine Formsache angesichts der Förderquote von 90 Prozent der Gesamtkosten. Und loslegen mit dem Projekt will man nun auch endlich.

Ohne Zuschuss keine Sanierung möglich

Voraussichtlich in den Sommerferien 2017 sollen die Maßnahmen in Absprache mit der Kindergarten-Leitung abgewickelt werden. Es gibt einiges zu tun. Vorgesehen ist unter anderem, alle Außenwände und das Dach zu dämmen, neue Fenster anzubringen, im Austausch zu den dunklen Holz- helle Gipskarton-Decken zu montieren und die Pumpen sowie den Kessel für die Wärmeversorgung zu erneuern. „Ohne Zuschuss wäre das nicht möglich“, betonte Bues.

Im kleineren Umfang besserte man schon nach. Damals, 2014, als der Markt mit Erbbaurechtsvertrag den katholischen Pfarrkindergarten, dessen Träger die Pfarrkirchenstiftung ist, übernahm. In diesem Zusammenhang und weil das Isartal in einem Baby-Boom steckte, ergänzten die Verantwortlichen das Angebot um eine Krippengruppe. Dafür wurde im Norden der Einrichtung ein Raum mit angegliederten Sanitärbereich sowie zwei Appartements für die Betreuung von 15 Buben und Mädchen umgebaut – und dabei aktuelle energetische Standards berücksichtigt. 2017 kommt nun auch der Restbereich in der Gegenwart an.

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